Menü

Kontakt aufnehmen
Logo
Presse

Industrien / Landwirtschaft

Vernetzte Landwirtschaft. Sichere Daten.

Felddaten, vernetzte Maschinen und Lieferketten sicher miteinander verbinden.

Beratung. Integration. Betrieb.

Landwirtschaftliche Maschinen auf bewirtschafteten Feldern – Symbolmotiv

Für die Menschen in Ihrer Branche.

  • Agrarbetriebe und Lohnunternehmer
  • Genossenschaften und Erfassungshandel
  • Lebensmittelverarbeiter und Molkereien
  • Landtechnik- und Sensorhersteller

Ihre Schwerpunkte

Aufgaben verstehen. Lösungen gestalten.

Wir führen Sensor-, Maschinen- und Wetterdaten in einer Datenplattform zusammen, integrieren Rückverfolgbarkeit in ERP und Lieferkette und sichern IoT-Sensorik, Netze und Fernzugriffe ab.

01

Datenplattform für Precision Farming

Datenplattform mit angebundenen Maschinen-, Wetter- und Satellitendaten

Mehr dazu
02

Sicherheit für IoT-Sensorik und Betriebsnetze

Netzplan mit Zonen, Conduits und Firewall-Regelwerk

Mehr dazu
03

Cloud-Plattform mit Datenhoheit

Plattformarchitektur mit Datenhaltung in Deutschland

Mehr dazu

Von der Strategie bis ins System

Sechs Leistungsbausteine

Sechs Handlungsfelder. Wählen Sie, wo Sie genauer hinschauen möchten.

01Datenplattform für Precision FarmingISOBUS (ISO 11783) · agrirouter · Sentinel-2

Unser Ansatz

Precision Farming bewirtschaftet jede Teilfläche nach ihrem tatsächlichen Bedarf und braucht dafür Boden-, Maschinen-, Wetter- und Satellitendaten an einem Ort. Wir lesen Maschinendaten über ISOBUS, den Datenstandard der Landtechnik, und den Austauschdienst agrirouter aus und führen sie je Schlag mit Sentinel-2-Aufnahmen und Wetterdaten in einer Datenplattform zusammen. Darauf trainieren wir Modelle für Ertragsprognose, Bewässerungsplanung und die frühe Erkennung von Pflanzenkrankheiten. Jedes Modell erhält Versionsstand, Prüfbericht und Dokumentation, damit Beratung und Betrieb nachvollziehen, wie eine Empfehlung entsteht.

Leistungsumfang im Detail
  • Anbindung von Maschinendaten über ISOBUS-Auftragsdaten (ISOXML), agrirouter und die Portale der Landtechnikhersteller
  • Satellitendaten aus Sentinel-2 mit Vegetationsindizes wie NDVI, Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes und Bodenproben je Schlag
  • Datenplattform mit Delta Lake auf Kubernetes, Schlagkartei als räumlicher Datenbestand in PostGIS
  • Modelle für Ertragsprognose, Bewässerungsbedarf und Krankheitsdruck, geprüft gegen die Erntedaten vergangener Jahre
  • Modellbetrieb mit MLflow: Versionierung, Monitoring von Datendrift, Neutraining nach der Ernte, Dokumentation je Modellversion

Ein Ackerbaubetrieb führt Ertragskarten aus mehreren Mähdreschergenerationen mit Satellitendaten zusammen; die Düngeempfehlung je Teilfläche entsteht aus einem dokumentierten Modell statt aus dem Herstellerportal.

Das erhalten Sie

  • Datenplattform mit angebundenen Maschinen-, Wetter- und Satellitendaten
  • Versionierte Modelle mit Prüfbericht je Schlag
  • Betriebshandbuch für Datenpflege und Neutraining
Dieses Thema besprechen
02Rückverfolgbarkeit in der LieferketteGS1 EPCIS 2.0 · GTIN und GLN · SAP S/4HANA

Unser Ansatz

Die Lebensmittel-Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 verpflichtet jeden Betrieb der Lebensmittelkette, Lieferanten und Abnehmer jeder Charge zu kennen. Handel und Prüfsysteme wie QS oder GlobalG.A.P. verlangen diese Nachweise digital und innerhalb weniger Stunden. Wir integrieren Chargen-, Herkunfts- und Behandlungsdaten aus Hofsoftware, Lager und Labor in Ihr ERP-System, die zentrale Unternehmenssoftware, und geben sie über die GS1-Standards GTIN, GLN und EPCIS an Abnehmer weiter. Jede Schnittstelle ist versioniert, getestet und protokolliert, damit sich ein Rückruf auf die betroffenen Chargen eingrenzen lässt.

Leistungsumfang im Detail
  • Datenmodell für Chargen, Herkunft, Behandlung und Qualität nach dem GS1 Global Traceability Standard mit GTIN, GLN und Chargennummer
  • Integration in SAP S/4HANA oder Microsoft Dynamics 365 und Anbindung von Hofsoftware, Lagerverwaltung und Labordaten
  • EPCIS-2.0-Ereignisse und EDI-Nachrichten nach EDIFACT für Lieferavise an Handel und Verarbeiter
  • Auditunterlagen für QS, GlobalG.A.P. und Öko-Kontrollstellen aus dem laufenden Datenbestand
  • Rückruf- und Sperrprozess mit Chargenverfolgung vorwärts und rückwärts über alle Stufen

Eine Erzeugergenossenschaft ersetzt Lieferscheinordner durch Chargendaten im ERP; auf eine Handelsanfrage zu einer Charge antwortet das Lager aus dem System statt aus dem Archiv.

Das erhalten Sie

  • Chargen- und Herkunftsdatenmodell im ERP
  • Getestete Schnittstellen zu Handel, Labor und Hofsoftware
  • Rückrufprozess mit Nachweisen für QS und GlobalG.A.P.
Dieses Thema besprechen
03Sicherheit für IoT-Sensorik und BetriebsnetzeIEC 62443 · MQTT über TLS 1.3 · X.509-Gerätezertifikate

Unser Ansatz

Melkroboter, Fütterungsanlagen, Bewässerungssteuerungen und Klimarechner im Gewächshaus sind Automatisierungstechnik und brauchen Schutz nach IEC 62443, nicht nach Büromaßstab. Wir teilen Betriebsnetze in Zonen, härten Geräte und ersetzen Werkspasswörter durch Gerätezertifikate als digitale Ausweise. MQTT-Verbindungen der Sensoren und Fernzugriffe der Hersteller sichern wir mit TLS und Zugangskontrolle ab. Ein Monitoring macht Angriffe auf Feldtechnik sichtbar und meldet sie an Ihr Sicherheitsteam oder an OTOKO®. Für Gerätezertifikate und Schlüssel betreiben wir eine PKI, deren Wurzelschlüssel in einem Hardware-Sicherheitsmodul liegt.

Leistungsumfang im Detail
  • Bestandsaufnahme aller Sensoren, Steuerungen, Gateways und Mobilfunkverbindungen mit Risikobewertung nach IEC 62443-3-2
  • Zonen und Conduits für Stall, Gewächshaus, Bewässerung und Büro, Firewall-Regelwerk und Fernwartung über kontrollierte Zugänge
  • Geräte-Härtung mit Firmware-Updates, Abschaltung offener Dienste und X.509-Gerätezertifikaten statt Werkspasswörtern
  • Absicherung von MQTT über TLS 1.3, Schlüsselverwaltung für LoRaWAN und NB-IoT, PKI mit Root CA im HSM
  • Monitoring der Feldtechnik mit Anomalieerkennung, Alarmierung und Anbindung an ein SIEM wie Microsoft Sentinel

Ein Milchviehbetrieb trennt Melkroboter und Fütterung vom Büronetz; die Fernwartung des Herstellers läuft nur noch über einen freigegebenen Zugang mit Protokoll.

Das erhalten Sie

  • Netzplan mit Zonen, Conduits und Firewall-Regelwerk
  • Gehärtete Geräte mit Zertifikaten und Update-Prozess
  • Monitoring mit Alarmierung und Meldevorlagen
Dieses Thema besprechen
04Betriebsanwendungen mit Offline-FähigkeitProgressive Web App · PostGIS · OpenID Connect

Unser Ansatz

Auf dem Acker und im Stall gibt es keinen verlässlichen Mobilfunk. Trotzdem entsteht dort die Dokumentation für Düngeverordnung, GlobalG.A.P. und den InVeKoS-Antrag auf EU-Agrarförderung. Wir entwickeln und betreiben Anwendungen, die auf Tablet und Terminal ohne Verbindung weiterarbeiten und Einträge beim nächsten Netzkontakt abgleichen. Schlagkartei, Pflanzenschutz- und Düngedokumentation, Arbeitszeiten und Chargenerfassung laufen in einer Oberfläche mit Anmeldung über OpenID Connect, dem Standard für sichere Anmeldung. Betrieb, Updates und Support der Anwendung liegen bei OTOKO®.

Leistungsumfang im Detail
  • Fachkonzept mit Ihren Abläufen für Aussaat, Pflanzenschutz, Düngung, Ernte und Chargenerfassung
  • Offline-first-Architektur als Progressive Web App mit lokaler Datenhaltung und Konfliktabgleich
  • Schlagkartei mit Geometrien in PostGIS, Import aus InVeKoS-Antragsdaten und ISOBUS-Auftragsdaten
  • Exporte für Düngebedarfsermittlung nach Düngeverordnung und für das GlobalG.A.P.-Audit direkt aus den Betriebsdaten
  • Betrieb, Monitoring, Updates und Support der Anwendung mit Wartungsfenstern außerhalb von Aussaat und Ernte

Ein Gemüsebaubetrieb erfasst Pflanzenschutzmaßnahmen am Feldrand auf dem Tablet; die Wartezeiten bis zur Ernte werden automatisch geprüft und der GlobalG.A.P.-Bericht kommt aus denselben Daten.

Das erhalten Sie

  • Betriebsanwendung mit Offline-Abgleich
  • Schlagkartei mit Import- und Exportschnittstellen
  • Betriebs- und Supportvereinbarung mit Update-Plan
Dieses Thema besprechen
05Cloud-Plattform mit DatenhoheitKubernetes · Terraform · Azure IoT Hub

Unser Ansatz

Betriebs-, Ertrags- und Positionsdaten verraten Anbaustrategie und Wirtschaftlichkeit eines Hofs. Nach dem EU Data Act, dem Gesetz für Daten vernetzter Geräte, gehören sie dem Nutzer der Maschine und nicht dem Hersteller. Wir bauen eine Plattform, die Daten am Hof auf einem Edge-Gateway, einem kleinen Rechner vor Ort, vorverarbeitet. Zusammengeführt werden sie in einem deutschen Rechenzentrum oder einer Hyperscaler-Region in Deutschland. Verschlüsselung, Rollen, Freigaben an Berater, Genossenschaft und Behörden sowie Löschfristen nach DSGVO sind Teil der Plattform. Sicherung und Wiederanlauf sind getestet, bevor die Erntesaison beginnt.

Leistungsumfang im Detail
  • Zielarchitektur mit Edge-Gateway am Hof, Nachrichtenbroker und Datenhaltung in Deutschland, Anbieter und Region nach Datenklasse
  • Infrastruktur als Code mit Terraform, Betrieb auf Kubernetes, Anbindung der Sensoren über Azure IoT Hub oder AWS IoT Core
  • Rollen- und Freigabekonzept für Berater, Lohnunternehmer, Genossenschaft und Behörden mit Protokollierung jeder Weitergabe
  • Umsetzung der Datenzugangsrechte aus dem Data Act und der Löschfristen nach DSGVO für Mitarbeiter- und Positionsdaten
  • Backup und Wiederanlauf mit Veeam, geübt vor der Erntesaison, Kostenkontrolle je Betrieb und Mandant

Ein Lohnunternehmen bündelt Maschinendaten mehrerer Kunden auf einer Plattform in Deutschland; jeder Landwirt sieht nur seine Schläge und gibt sie gezielt an seinen Berater frei.

Das erhalten Sie

  • Plattformarchitektur mit Datenhaltung in Deutschland
  • Rollen- und Freigabekonzept mit Protokoll
  • Getestetes Backup- und Wiederanlaufkonzept
Dieses Thema besprechen
06KRITIS- und NIS2-Umsetzung für die LebensmittelketteISO 27001 · BSI IT-Grundschutz · BSI-Gesetz und NIS2

Unser Ansatz

Der Sektor Ernährung zählt in Deutschland zu den Kritischen Infrastrukturen, deren Ausfall die Versorgung gefährdet. NIS2, die EU-Richtlinie für Cybersicherheit, nimmt Herstellung, Verarbeitung und Großhandel von Lebensmitteln ab mittlerer Unternehmensgröße in die Pflicht. Wir prüfen, ob Ihr Betrieb die Schwellenwerte erreicht, und erstellen Risikoanalyse und Maßnahmenplan. Wir richten Meldeprozesse an das BSI ein und bauen ein Managementsystem nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz auf. Die Geschäftsleitung erhält Schulung und Nachweise, weil sie die Maßnahmen nach NIS2 selbst billigen und überwachen muss.

Leistungsumfang im Detail
  • Betroffenheitsprüfung nach BSI-Gesetz und NIS2 mit Sektor, Unternehmensgröße und Versorgungsrelevanz, dokumentiert für die Geschäftsleitung
  • Risikoanalyse über Produktion, Kühlkette, Lager, Logistik und IT-Dienstleister mit Maßnahmenplan nach dem Stand der Technik
  • Meldeprozess mit Erstmeldung, Folgemeldung und Abschlussbericht in den Fristen des BSI, geübt in Szenarioübungen
  • Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz mit Notfallplänen für Ernte- und Verarbeitungszeiten
  • Lieferantensteuerung mit Sicherheitsanforderungen an Landtechnik-, Software- und Logistikpartner, Schulung der Geschäftsleitung

Eine Molkerei stellt fest, dass sie unter NIS2 fällt; Risikoanalyse, Meldeprozess und Notfallplan für die Rohmilcherfassung stehen vor dem ersten Prüfungstermin.

Das erhalten Sie

  • Betroffenheitsprüfung und Risikoanalyse mit Maßnahmenplan
  • Meldeprozess mit Vorlagen und Übungsprotokoll
  • ISMS-Dokumentation mit Nachweisen für Prüfer
Dieses Thema besprechen
Traktor bei der Feldarbeit – Symbolmotiv
Landwirtschaft

Typische Projektsituationen

Wo Veränderung konkret wird.

Oft beginnt ein Projekt mit einer konkreten Herausforderung. Diese Beispiele verbinden eine typische Ausgangslage mit einem möglichen Ansatz und dem angestrebten Ergebnis.

Beispielhafte Ausgangssituationen – keine Kundenreferenzen.

01 / Landwirtschaft

Datenplattform bei einem Ackerbaubetrieb

Ertragskarten, Bodenproben und Satellitendaten liegen in getrennten Portalen, Düngeempfehlungen kommen aus Erfahrung und dem Herstellerportal.

Lösung

Datenplattform mit ISOBUS- und agrirouter-Anbindung, Sentinel-2-Auswertung je Schlag, dokumentiertes Modell für Düngebedarf und Bewässerung.

Empfehlungen je Teilfläche mit nachvollziehbarer Herleitung, Düngedokumentation aus denselben Daten, Modellpflege nach jeder Ernte.

Dieses Thema besprechen

02 / Landwirtschaft

Rückverfolgbarkeit bei einer Erzeugergenossenschaft

Chargen- und Herkunftsnachweise liegen in Lieferscheinordnern, Handelsanfragen zu Rückrufen dauern Tage, das QS-Audit steht bevor.

Lösung

Chargendatenmodell nach GS1 im ERP, Anbindung von Lager, Labor und Hofsoftware, EPCIS-Ereignisse und EDI-Lieferavise an den Handel.

Antworten auf Chargenanfragen aus dem System, Rückruf auf betroffene Lieferungen eingegrenzt, Auditunterlagen aus dem laufenden Bestand.

Dieses Thema besprechen

03 / Landwirtschaft

NIS2 bei einem Lebensmittelverarbeiter

Der Betrieb überschreitet die NIS2-Schwelle, Produktionssteuerung und Büronetz sind nicht getrennt, Fernwartungen laufen unkontrolliert, ein Meldeprozess fehlt.

Lösung

Betroffenheitsprüfung, Risikoanalyse, Zonen nach IEC 62443 für die Produktion, kontrollierte Fernwartung, Meldeprozess und ISMS nach ISO 27001.

Nachweise für Geschäftsleitung und BSI, getrennte Netze ohne Produktionsstillstand, geübter Meldeprozess.

Dieses Thema besprechen

Zusammenarbeit

Ein klarer Weg. Mit Ihrem Team.

Vom ersten Überblick bis zum laufenden Betrieb: Wir stimmen Prioritäten, Verantwortlichkeiten und die Ergebnisse der einzelnen Schritte gemeinsam ab.

So arbeiten wir

  1. 01

    Assessment

    Datenquellen, Feldtechnik, Schnittstellen und regulatorische Pflichten des Betriebs

    Priorisierte Maßnahmenliste, Geräteinventar, Betroffenheitsprüfung zu KRITIS und NIS2
  2. 02

    Konzept

    Zielarchitektur, Zonen, Datenmodell und Betriebsmodell

    Zielarchitektur, Netzplan, Schnittstellenkatalog, Betriebsmodell, Terminplan um Aussaat und Ernte
  3. 03

    Umsetzung

    Plattform, Schnittstellen, Netztrennung und Anwendungen in Etappen

    Integrierte Systeme, getestet unter Feldbedingungen, Dokumentation und Freigabe je Etappe
  4. 04

    Betrieb

    Monitoring, Updates, Audits, Wissenstransfer

    Monitoring, Neutraining der Modelle nach der Ernte, Auditbegleitung, schrittweise Übergabe

Vor dem ersten Gespräch

Sie müssen noch nicht alle Antworten haben.

Eine konkrete Herausforderung genügt. Diese vier Fragen helfen uns, gemeinsam die richtige Richtung zu finden.

Erstgespräch vereinbaren
  1. 01

    Was soll sich verändern?

    Die aktuelle Herausforderung und Ihr gewünschtes Ergebnis.

  2. 02

    Welche Systeme sind betroffen?

    Ein Überblick über Standorte, Anwendungen und Schnittstellen.

  3. 03

    Was gibt den Rahmen vor?

    Projekttermine, Wartungsfenster und bekannte Abhängigkeiten.

  4. 04

    Wer gehört an den Tisch?

    Die passenden Ansprechpartner aus IT, Sicherheit und Betrieb.

Hintergrund & Entscheidungshilfen

Was sind IT-Lösungen für die Landwirtschaft?

Sechs Handlungsfelder von der Datenplattform für Precision Farming bis zu den Nachweisen nach KRITIS und NIS2, geplant, integriert und betrieben von OTOKO®. Sie richten sich an Agrarbetriebe, Genossenschaften und Verarbeiter, und Einführungen planen wir um Aussaat und Ernte herum. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren.

IT-Lösungen für die Landwirtschaft führen Feld-, Maschinen- und Betriebsdaten zusammen, belegen Herkunft und Behandlung jeder Charge und schützen die vernetzte Technik in Stall, Gewächshaus und auf dem Acker. OTOKO® deckt dafür sechs Handlungsfelder ab: eine Datenplattform für Precision Farming, also die teilflächengenaue Bewirtschaftung, Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette und Sicherheit für IoT-Sensorik und Betriebsnetze. Dazu kommen Betriebsanwendungen mit Offline-Fähigkeit, eine Cloud-Plattform mit Datenhoheit sowie die KRITIS- und NIS2-Umsetzung für die Lebensmittelkette.

Der Unterschied zu einem reinen Beratungsprojekt liegt im Betrieb und im Nachweis. Jede Schnittstelle, jedes Gerät und jedes Modell erhält Dokumentation, Versionsstand und die Unterlagen, die Prüfer nach KRITIS, NIS2 und dem Prüfsiegel GlobalG.A.P. verlangen. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Einführungen legen wir in die Zeit zwischen Ernte und Aussaat, damit kein neues System in die arbeitsintensivsten Wochen fällt.

Warum OTOKO® für die Landwirtschaft

  • Kryptografie und HSM

    Kryptografie und Hardware-Sicherheitsmodule sind unsere Kernkompetenz. Gerätezertifikate für Sensoren, signierte Chargennachweise und die Schlüssel Ihrer Plattform liegen deshalb in geprüften Geräten statt in Konfigurationsdateien.

  • Deutsche Rechenzentren

    Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Das gilt vom Edge-Gateway am Hof bis zur Datenplattform und der Schlagkartei.

  • KRITIS und regulierte Branchen

    Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Die Erwartungen von BSI, Prüfsystemen und Handel an die Lebensmittelkette kennen wir aus der Praxis.

  • Ein Team bis zum Betrieb

    Ein Team begleitet Sie von der Beratung bis zum Betrieb. Data Engineers, Integrationsentwickler und OT-Sicherheitsspezialisten bleiben nach der Einführung an Bord, ohne Übergabe an Dritte.

Rahmenbedingungen und Details

Die meisten Betriebe scheitern nicht an fehlender Technik, sondern an Insellösungen, ungesicherter Feldtechnik und an Nachweisen, die erst im Audit zusammengesucht werden.

Daten in Herstellerportalen

Traktor, Drohne, Wetterstation und Bodensonden liefern Daten in eigene Portale und Formate, und niemand kann sie für eine einzelne Teilfläche zusammen auswerten.

Rückverfolgbarkeit auf Papier

Lieferscheine, Chargennummern und Behandlungsnachweise liegen in Ordnern und Tabellen, und jede Anfrage des Handels kostet Tage.

Feldtechnik mit Werkspasswort

Sensoren, Steuerungen und Kameras laufen mit Werkspasswörtern und veralteter Firmware, also der Gerätesoftware, und sind über Mobilfunk direkt aus dem Internet erreichbar.

NIS2 ohne Zuständigkeit

Der Betrieb erreicht die Schwellenwerte, aber es gibt weder Risikoanalyse noch Meldeprozess, und die Geschäftsleitung kann dafür persönlich haften.

Drei Betriebsmodelle
On-PremisesDeutsche CloudHyperscaler
DatenhaltungServer am Hof oder im Betriebsrechenzentrum, Edge-Gateway je StandortRechenzentren in Deutschland, betrieben nach ISO 27001Azure, AWS oder Google Cloud, Region Deutschland wählbar
BetriebIhr Team oder OTOKO® als Managed ServiceOTOKO®, mit Auftragsverarbeitung und Prüfrechten für Ihren BetriebGemeinsam, IoT- und Plattformdienste durch den Anbieter
WerkzeugeEdge-Gateway, MQTT-Broker, PostGIS, lokale SchlagkarteiGehostete Datenplattform, PKI und Backup in DeutschlandAzure IoT Hub, AWS IoT Core, verwaltete Datendienste
Geeignet fürStall- und Gewächshaustechnik, Betriebe mit schwacher NetzanbindungGenossenschaften und Verarbeiter mit Bedarf an DatenhoheitSatellitenauswertung, Modelle, Lastspitzen in der Ernte
ComplianceVolle Kontrolle, Nachweise aus Ihrem ISMSAuftragsverarbeitung nach DSGVO, Standort Deutschland, Lieferantennachweis für NIS2Auftragsverarbeitung, Standardvertragsklauseln, Ausstiegsszenario je Dienst

Zusammenarbeit

Projekt

Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Datenplattform, eine Rückverfolgbarkeitsschnittstelle oder die NIS2-Umsetzung mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen, Abnahme und Terminen außerhalb der Saisonspitzen.

  • Assessment, Konzept, Umsetzung, Übergabe
  • Festpreis oder Aufwand nach Meilensteinen, Termine um Aussaat und Ernte geplant
  • Geeignet für Plattformaufbau, Audit-Vorbereitung und Netztrennung

Team-Verstärkung

Data Engineers, Integrationsentwickler oder OT-Sicherheitsspezialisten arbeiten in Ihren Teams, mit Ihren Werkzeugen und in Ihren Freigabeprozessen, skalierbar nach Saison.

  • Einarbeitung in Ihre Betriebsabläufe, Systeme und Prüfvorgaben
  • Skalierbar nach Saison und Projektverlauf
  • Geeignet für Genossenschaften und Verarbeiter mit eigener IT und Kapazitätslücken

Managed Service

OTOKO® betreibt Datenplattform, Betriebsanwendung oder das Monitoring der Feldtechnik mit vereinbarten Leistungswerten, Berichten und den Nachweisen, die NIS2 von Dienstleistern verlangt.

  • Monitoring, Updates, Backup und Support
  • Bereitschaft in Aussaat- und Erntezeiten
  • Geeignet für Betriebe ohne eigenes IT-Team

Was die Vorgabe in der Lebensmittelkette verlangt und was OTOKO® dafür liefert.

Standards und Nachweise
VorgabeVerlangtOTOKO® liefert
KRITIS (Sektor Ernährung)Für Betreiber kritischer Anlagen der Ernährungswirtschaft ab den Schwellenwerten der BSI-Kritisverordnung: Maßnahmen nach dem Stand der Technik, Angriffserkennung, Nachweise gegenüber dem BSI und Meldung erheblicher StörungenBetroffenheitsprüfung, Risikoanalyse, Angriffserkennung für Produktion und IT, Nachweisdokumentation und Meldeprozess
NIS2Risikomanagement, Meldung erheblicher Sicherheitsvorfälle in gestuften Fristen, Sicherheit der Lieferkette, Schulung und Billigung der Maßnahmen durch die GeschäftsleitungMaßnahmenplan, Meldeprozess mit Vorlagen, Sicherheitsanforderungen an Lieferanten, Schulung und Nachweise für die Geschäftsleitung
DSGVORechtsgrundlage und Zweckbindung für Mitarbeiter-, Positions- und Kundendaten, Auftragsverarbeitung, Löschfristen und BetroffenenrechteDatenschutzkonzept für Plattform und Anwendungen, Rollen- und Löschkonzept, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standort Deutschland
ISO 27001Informationssicherheits-Managementsystem mit Risikobewertung, Maßnahmen, Lieferantensteuerung und regelmäßiger ÜberprüfungISMS-Aufbau oder Erweiterung um Feldtechnik und Plattform, Betrieb unserer Leistungen nach ISO 27001, Unterlagen für das Audit
IEC 62443Zonen und Conduits, Schutzstufen je Zone, Härtung von Steuerungen und Komponenten und gesicherte Fernwartung für AutomatisierungstechnikNetzplan mit Zonen für Stall, Gewächshaus und Verarbeitung, gehärtete Geräte, kontrollierte Fernzugänge, Monitoring

Häufige Fragen

Gute Fragen. Klare Antworten.

15 Antworten zu Ihrer Branche, zum Projekt und zum Betrieb danach.

Branche & Handlungsfelder6 Fragen

Welche IT-Lösungen für die Landwirtschaft bietet OTOKO® an?

Das Angebot umfasst Datenplattformen für Precision Farming, Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette nach GS1 und die Absicherung von IoT-Sensorik und Betriebsnetzen nach IEC 62443. Dazu kommen Betriebsanwendungen mit Offline-Fähigkeit, Cloud-Plattformen mit Datenhaltung in Deutschland und die Umsetzung von KRITIS und NIS2. Jedes Handlungsfeld lässt sich einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen, auf Wunsch mit Betrieb durch OTOKO®.

Fällt unser Betrieb unter KRITIS oder NIS2?

Das hängt von Sektor, Unternehmensgröße und Versorgungsrelevanz ab. Primärerzeuger fallen selten darunter, Verarbeiter, Molkereien, Mühlen und der Großhandel ab mittlerer Unternehmensgröße dagegen häufig, und Betreiber kritischer Anlagen der Ernährungswirtschaft unterliegen zusätzlich dem BSI-Gesetz. Wir prüfen die Einstufung gemeinsam mit Ihnen, dokumentieren das Ergebnis für die Geschäftsleitung und leiten die konkret geforderten Maßnahmen ab.

Wie sicher sind Cloud-Plattformen für Betriebs- und Ertragsdaten?

Cloud-Plattformen lassen sich mit Verschlüsselung, Rollen, Freigaben und Protokollierung so betreiben, dass Betriebs- und Ertragsdaten nur den Personen zugänglich sind, die Sie freigeben. Entscheidend sind klare Regeln, wer welche Daten sehen und weitergeben darf, und ein Vertrag, der Standort und Löschung festlegt. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren.

Lässt sich die Feldtechnik absichern, ohne den Betrieb zu unterbrechen?

Ja. Netztrennung, Monitoring und kontrollierte Fernwartung lassen sich im laufenden Betrieb einführen, und Eingriffe an Steuerungen von Melkrobotern, Fütterung oder Bewässerung planen wir außerhalb der Stallzeiten und außerhalb von Aussaat und Ernte. Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Dort ist dieses Vorgehen Standard.

Wem gehören die Maschinendaten und wie kommen wir an sie heran?

Der EU Data Act gibt dem Nutzer eines vernetzten Produkts das Recht, auf die erzeugten Daten zuzugreifen und sie an Dritte weiterzugeben, und verpflichtet Hersteller, diesen Zugang bereitzustellen. Wir binden Herstellerportale, agrirouter und ISOBUS-Daten so an Ihre Plattform an, dass die Daten bei Ihnen liegen und jede Freigabe an Berater oder Lohnunternehmer protokolliert ist.

Was passiert, wenn während der Ernte ein Angriff auf die IT stattfindet?

Für diesen Fall gibt es einen Notfallplan mit Prioritäten für Erfassung, Kühlkette und Auslieferung, geübte Wiederanlaufschritte aus einem geprüften Backup und einen Meldeprozess, der die Fristen des BSI einhält. Im Managed Service übernimmt OTOKO® Bereitschaft und Wiederanlauf, und die Betriebsanwendungen arbeiten offline weiter, bis die Plattform wieder erreichbar ist.

Einstieg & Umsetzung5 Fragen

Können wir mit einem einzelnen Handlungsfeld starten?

Ja. Wir können zunächst eine konkrete Aufgabe abgrenzen. Dabei betrachten wir ihre Schnittstellen zur übrigen Infrastruktur und stimmen vor der Umsetzung ab, welche Leistungen zum Auftrag gehören.

Was sollten wir für das Erstgespräch vorbereiten?

Eine kurze Beschreibung der Herausforderung, der betroffenen Systeme und Ihres gewünschten Ergebnisses genügt für den Einstieg. Bekannte Termine und die passenden Ansprechpartner helfen zusätzlich. Zugangsdaten oder vertrauliche Systemdokumentation gehören nicht in eine erste Kontaktanfrage.

Wer sollte am Projekt beteiligt sein?

Sicherheitsarchitekt: Zielarchitektur, Zonen nach IEC 62443, Nachweise. Data Engineer: Datenplattform, Maschinen- und Satellitendaten, Modelle. Integrationsentwickler: ERP-Schnittstellen, GS1-Nachweise, Hofsoftware. Anwendungsentwickler: Betriebsanwendungen, Offline-Abgleich, Support. Compliance-Berater: KRITIS, NIS2, DSGVO, Auditunterlagen. Projektleitung: Meilensteine, Saisonplanung, Abnahmen, Berichte.

Wie werden Zeitplan und Aufwand bestimmt?

Wir betrachten Systeme, Schnittstellen, Dokumentationslage und betriebliche Rahmenbedingungen. Ein abgestimmter Umfang und Meilensteine bilden die Grundlage für die Aufwandsschätzung. Eine feste Dauer ohne diese Angaben wäre nicht belastbar.

Was liefert die erste Projektphase?

Datenquellen, Feldtechnik, Schnittstellen und regulatorische Pflichten des Betriebs Priorisierte Maßnahmenliste, Geräteinventar, Betroffenheitsprüfung zu KRITIS und NIS2

Betrieb & Weiterentwicklung4 Fragen

Welche Formen der Zusammenarbeit sind möglich?

Projekt: Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Datenplattform, eine Rückverfolgbarkeitsschnittstelle oder die NIS2-Umsetzung mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen, Abnahme und Terminen außerhalb der Saisonspitzen. Team-Verstärkung: Data Engineers, Integrationsentwickler oder OT-Sicherheitsspezialisten arbeiten in Ihren Teams, mit Ihren Werkzeugen und in Ihren Freigabeprozessen, skalierbar nach Saison. Managed Service: OTOKO® betreibt Datenplattform, Betriebsanwendung oder das Monitoring der Feldtechnik mit vereinbarten Leistungswerten, Berichten und den Nachweisen, die NIS2 von Dienstleistern verlangt.

Wie erfolgt die Übergabe in den Betrieb?

Monitoring, Updates, Audits, Wissenstransfer Monitoring, Neutraining der Modelle nach der Ernte, Auditbegleitung, schrittweise Übergabe

Können wir später weitere Standorte oder Systeme ergänzen?

Das lässt sich im ersten Konzept berücksichtigen. Dokumentierte Schnittstellen und wiederverwendbare Regeln schaffen eine Grundlage für den Ausbau. Jeder zusätzliche Standort und jedes neue System werden dennoch auf ihre besonderen Anforderungen geprüft.

Wie bleibt die Lösung langfristig betreibbar?

Zuständigkeiten, wiederkehrende Aufgaben und Änderungsabläufe werden zusammen mit der technischen Umsetzung festgelegt. Dokumentation und Wissenstransfer helfen Ihrem Team im Alltag. Welche Tätigkeiten und laufende Unterstützung dazugehören, wird im Leistungsumfang vereinbart.

Landwirtschaft

Lassen Sie uns den nächsten Schritt besprechen.

Lassen Sie uns gemeinsam klären, wie Sie Felddaten, Lieferkette und Sensorik in Ihrem Betrieb sicher zusammenführen.

Erstgespräch vereinbaren

Unsere Partner

  • Microsoft
  • Microsoft Azure
  • Amazon AWS
  • Google Cloud
  • Thales Group
  • Arrow ECS
  • Vodafone
  • IBM
  • Veeam
  • Atlassian
  • JetBrains
  • NinjaOne
  • OPSWAT
  • Utimaco
  • Eviden

Barrierefreiheit

Passe die Darstellung an deine Bedürfnisse an.

Für diese Seite ist noch keine einfache Fassung verfügbar.

Einstellungen gelten aktuell für diesen Besuch. Dauerhaftes Speichern kannst du in den Cookie-Einstellungen erlauben.