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Krypto-Agilität

Wenn Ihr Algorithmus nicht mehr reicht.

Fest eingebaute Algorithmen und starre Datenformate machen jeden Wechsel teuer. Wir untersuchen diese Bindungen und passen Software, Konfiguration und Protokollanbindung so an, dass kryptografische Verfahren kontrolliert weiterentwickelt werden können.

Entwicklungsarbeit mit Quellcode auf einem Notebook – Symbolmotiv
Analyse kryptografischer Bindungen · Planung und Umsetzung durch OTOKO®

Ihr Auftrag an OTOKO®

Was wir für Sie übernehmen.

Ein austauschbarer Algorithmusname hilft wenig, wenn Datenbanken feste Signaturlängen erwarten oder Clients neue Zertifikate nicht verarbeiten können. Wir prüfen Aufrufe, Speicherformate, Protokollfelder und Schlüsselkennungen. Kryptografische Aufgaben werden über geeignete Bibliotheken und klar definierte Schnittstellen gebündelt. Eigene kryptografische Verfahren werden dadurch nicht notwendig. Neue Parameter und Schlüsseltypen benötigen kontrollierte Freigabe statt beliebiger Auswahl durch einen Nutzer.

Der mögliche Leistungsumfang

  • Fest codierte Verfahren und Formatannahmen untersuchen
  • Kryptografie-Aufrufe und Konfiguration ordnen
  • Unterstützte Bibliotheken und Provider integrieren
  • Protokollkompatibilität und erlaubte Rückfälle prüfen
  • Regressionstests und einen kontrollierten Rollout vorbereiten

Den konkreten Umfang, Ihre Mitwirkung und die Abnahmekriterien legen wir vor Beginn fest.

Technik verständlich eingeordnet

So setzen wir die Aufgabe um.

01

Schlüsselaustausch und Signatur getrennt migrieren

ML-KEM dient der Schlüsselvereinbarung über einen Kapselungsmechanismus; ML-DSA und SLH-DSA sind Signaturverfahren. Diese Aufgaben sind nicht austauschbar. Eine konkrete Protokollintegration muss von den beteiligten Komponenten unterstützt werden. Wir prüfen daher Verbindungsaufbau, Authentisierung und gespeicherte Artefakte separat. Bei hybriden Verfahren werden klassische und postquantenbasierte Bausteine nach dem jeweiligen Protokoll kombiniert. Ein erlaubter klassischer Rückfall wird sichtbar gemacht, damit eine erreichbare Verbindung nicht fälschlich als bereits umgestellt gilt.

02

Mit echten Gegenstellen testen

Die Abnahme nutzt repräsentative Clients, Gateways und Bibliotheken. Ungültige Schlüssel, nicht unterstützte Parameter und veraltete Gegenstellen gehören zum Test. Datenformate müssen einen späteren Wechsel nachvollziehbar abbilden können. Ihr Team erhält die Änderungen, dokumentierte Grenzen und Regressionstests. Der konkrete Softwarestand wird im Projekt geprüft, statt Unterstützung aus einer Produktfamilie abzuleiten.

Besprechungsraum im Kölner OTOKO® Büro

Ein überprüfbares Ergebnis

Damit arbeiten Sie weiter.

  1. Analyse kryptografischer Bindungen
  2. Angepasste Anwendung oder Pilotintegration
  3. Test- und Umstellungsplan

Die Übergabe verbindet Umsetzung und Dokumentation. Gemeinsam prüfen wir die vereinbarten Fälle und halten verbleibende Aufgaben fest.

Ihr Vorhaben im Detail

Verfahren wechseln können, ohne das gesamte Produkt neu zu bauen.

Wir untersuchen, wo Algorithmen, Schlüsselgrößen und Datenformate fest in Ihrer Software verankert sind. Anschließend schaffen wir geeignete technische Grenzen, über die neue Verfahren kontrolliert eingeführt werden können.

Kryptografische Entscheidungen aus der Fachlogik lösen

Hart codierte Annahmen finden sich nicht nur im eigentlichen Kryptografieaufruf. Datenbankfelder, Dateiformate und Schnittstellen können feste Längen oder bestimmte Schlüsseltypen voraussetzen. Wir prüfen diese Stellen gemeinsam mit Bibliotheken und Konfiguration, damit ein Wechsel nicht an einem scheinbar unbeteiligten Speicherfeld scheitert.

Abstraktion bedeutet nicht, eine eigene Kryptografiebibliothek zu erfinden. Bewährte Implementierungen werden über eine nachvollziehbare Schnittstelle eingebunden. Zulässige Verfahren und Parameter bleiben kontrolliert; eine beliebige Auswahl durch nicht vertrauenswürdige Eingaben darf die Sicherheitsentscheidung nicht ersetzen.

Übergangsstände und Rückwärtskompatibilität planen

Bestehende Daten oder Kommunikationspartner können ältere Verfahren weiter benötigen. Wir entwerfen eine erkennbare Versionierung und prüfen, welche parallelen Betriebszustände tatsächlich unterstützt werden. Eine Rückkehr auf ein älteres Verfahren darf nicht stillschweigend durch einen Angreifer oder eine fehlerhafte Gegenstelle ausgelöst werden.

Für jede unterstützte Kombination werden Tests und Freigabekriterien festgelegt. Nicht mehr zugelassene Verfahren müssen gezielt deaktiviert werden können. So wird Krypto-Agilität zu einem gepflegten Änderungsprozess mit dokumentierten Grenzen statt zu einem unkontrollierten Sammelsurium von Optionen.

Illustratives Projektszenario

Wie die Leistung im Alltag hilft.

Beispiel: Eine Anwendung speichert Signaturen in einem Feld mit fest angenommener Länge. Wir lösen diese Bindung, versionieren das Format und prüfen Erzeugung sowie Verifikation alter und neuer Datensätze. Der eigentliche Verfahrenswechsel folgt erst nach bestätigter Unterstützung der gesamten Verarbeitungskette.

Dieses Beispiel erläutert einen möglichen Ablauf und ist keine Kundenreferenz.

Vor dem ersten Schritt

Ihre Fragen zu Krypto-Agilität.

Ist jede Anwendung mit aktueller Bibliothek automatisch PQC-fähig?

Nein. Sie muss geeignete Verfahren tatsächlich verwenden, passende Formate unterstützen und mit ihren Gegenstellen interoperabel sein.

Dürfen alte Clients weiter klassisch verbinden?

Das ist eine bewusste Risikoentscheidung für den jeweiligen Dienst. Wir dokumentieren solche Übergänge und machen sichtbar, welche Verbindungen noch nicht das Zielniveau erreichen.

Ihr Vorhaben

Welche Aufgabe möchten Sie lösen?

Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage und das gewünschte Ergebnis. Die ausgewählte Leistung wird in die Kontaktanfrage übernommen.

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