Menü

Kontakt aufnehmen
Logo
Presse

Industrien / Rettungs- und Einsatzdienste

Sicher verbunden. Wenn es darauf ankommt.

Leitstellen vernetzen und kritische Einsatzsysteme zuverlässig betreiben.

Beratung. Integration. Betrieb.

Rettungsfahrzeug im Einsatzverkehr – Symbolmotiv

Für die Menschen in Ihrer Branche.

  • Integrierte Leitstellen
  • Kommunale Träger und Zweckverbände
  • Rettungsdienste und Hilfsorganisationen
  • Feuerwehren und Katastrophenschutz

Ihre Schwerpunkte

Aufgaben verstehen. Lösungen gestalten.

Wir verbinden Einsatzleitsystem, Notrufannahme, BOS-Digitalfunk und externe Datenquellen über abgesicherte Schnittstellen, betreiben die Plattform redundant in Rechenzentren in Deutschland und härten Ihre Leitstelle gegen Angriffe von außen.

01

Leitstellenintegration und Notrufannahme

Schnittstellenkatalog mit Datenflüssen und Verantwortlichen

Mehr dazu
02

Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung

Redundanz- und Wiederanlaufkonzept mit festgelegten Zielwerten

Mehr dazu
03

Identität, Verschlüsselung und Schlüsselverwahrung für Einsatzdaten

Kryptokonzept mit Schlüsselhierarchie und Rollen

Mehr dazu

Von der Strategie bis ins System

Sechs Leistungsbausteine

Sechs Handlungsfelder. Wählen Sie, wo Sie genauer hinschauen möchten.

01Leitstellenintegration und NotrufannahmeNG112 und eCall · IVENA eHealth · Apache Kafka

Unser Ansatz

Eine Leitstelle bündelt Notrufabfrage, Einsatzleitsystem, Alarmierung, Funk und Geodaten aus Systemen mehrerer Hersteller. Wir verbinden diese Komponenten über eine Integrationsschicht mit versionierten Schnittstellen, binden externe Quellen wie Krankenhauskapazitäten über IVENA und den Notruf nach NG112 mit eCall an und testen jede Schnittstelle unter Last, bevor sie in den Einsatzbetrieb geht. Änderungen laufen in Etappen, damit Notrufannahme und Alarmierung durchgehend arbeiten.

Leistungsumfang im Detail
  • Schnittstellenkatalog mit Datenflüssen, Verantwortlichen und Abhängigkeiten zwischen Einsatzleitsystem, Funk, Alarmierung und Geodaten
  • Integrationsschicht mit Middleware und Ereignisverarbeitung, damit Systeme Einsatzdaten austauschen, ohne sich direkt zu koppeln
  • Notrufannahme nach NG112 mit eCall, Standortübermittlung und Anbindung der Notruf-App nora
  • Anbindung von Krankenhauskapazitäten über IVENA, Geodaten über OGC-Dienste und Wetterwarnungen
  • Last- und Ausfalltests je Schnittstelle, Freigabeprozess und Einführung in Etappen außerhalb von Einsatzspitzen

Ein Rettungsdienstträger löst Doppeleingaben zwischen Einsatzleitsystem und Krankenhausanbindung ab; Kapazitäten aus IVENA erscheinen direkt beim Disponenten, und jede Übergabe ist protokolliert.

Das erhalten Sie

  • Schnittstellenkatalog mit Datenflüssen und Verantwortlichen
  • Getestete, versionierte Schnittstellen mit Freigabeprozess
  • Betriebsmodell mit Monitoring und Änderungsverfahren
Dieses Thema besprechen
02BOS-Digitalfunk, Alarmierung und mobile EinsatzdatenTETRA · POCSAG · Android und iOS

Unser Ansatz

Der BOS-Digitalfunk nach TETRA liefert Sprache, Statusmeldungen und Positionen, und die Alarmierung erreicht Einsatzkräfte über Meldeempfänger und Apps. Wir entwickeln Anwendungen, die Statusmeldungen und Positionen aus dem Funknetz ins Einsatzleitsystem übernehmen, Alarmierungen über POCSAG, TETRA und App parallel auslösen und Einsatzkräften auf Fahrzeugen und Tablets aktuelle Einsatzdaten zeigen. Die Anwendungen arbeiten auch bei Netzabbruch weiter und gleichen Daten nach, sobald die Verbindung wieder steht.

Leistungsumfang im Detail
  • Anbindung des BOS-Digitalfunks über die Leitstellenschnittstelle für Statusmeldungen, Kurznachrichten und Positionen nach TETRA LIP
  • Alarmierungsdienst mit Auslösung über POCSAG-Meldeempfänger, TETRA und App, mit Rückmeldung und Eskalation
  • Mobile Anwendungen für Fahrzeuge und Tablets mit Offline-Betrieb, Einsatzdaten, Navigation und Einsatzdokumentation
  • Rollen und Anmeldung mit Gerätezertifikaten und Mobile Device Management, Verschlüsselung der Daten auf dem Gerät
  • Betrieb der Anwendungen mit Monitoring, Updates in abgestimmten Fenstern und Support für Leitstelle und Einsatzkräfte

Eine Feuerwehr ersetzt die getrennte Alarmierung über Funk und Telefonlisten durch einen Dienst, der Meldeempfänger, TETRA und App gleichzeitig auslöst; Rückmeldungen erscheinen im Einsatzleitsystem.

Das erhalten Sie

  • Funk- und Alarmierungskonzept mit Eskalationsstufen
  • Anwendungen für Funkanbindung, Alarmierung und mobile Einsatzdaten
  • Betriebs- und Supportdokumentation für Leitstelle und Einsatzkräfte
Dieses Thema besprechen
03Hochverfügbarkeit und NotfallwiederherstellungKubernetes · PostgreSQL mit Patroni · Veeam

Unser Ansatz

Hochverfügbarkeit bedeutet, dass Notrufannahme und Einsatzleitsystem beim Ausfall einzelner Komponenten, eines Standorts oder eines Netzes weiterlaufen. Wir planen redundante Standorte mit georedundanter Datenhaltung, automatisierten Umschaltverfahren und getesteten Wiederanlaufplänen und betreiben die Plattform in deutschen Rechenzentren oder in Ihrer Leitstelle. Wiederanlaufzeiten und Datenverlustgrenzen legen wir mit Ihnen nach ISO 22301 fest und üben sie regelmäßig.

Leistungsumfang im Detail
  • Redundanzkonzept mit zwei Standorten, getrennten Netzpfaden, Notstrom und Prioritäten je System
  • Georedundante Datenhaltung mit PostgreSQL und Patroni, Kubernetes-Cluster über Standorte, automatisierte Umschaltung
  • Backup und Wiederherstellung mit Veeam, unveränderliche Sicherungen gegen Erpressungssoftware, getestete Wiederanlaufpläne
  • Business-Continuity-Management nach ISO 22301 mit Notfallhandbuch, Rückfallebenen und Übungen unter Last
  • Monitoring mit Alarmierung an den Bereitschaftsdienst, Kapazitätsplanung und Wartung in abgestimmten Fenstern

Zwei Leitstellen eines Verbunds sichern sich gegenseitig ab; bei einer Übung übernimmt der zweite Standort die Notrufannahme, während der erste ohne Datenverlust wieder anläuft.

Das erhalten Sie

  • Redundanz- und Wiederanlaufkonzept mit festgelegten Zielwerten
  • Redundante Plattform mit automatisierter Umschaltung
  • Notfallhandbuch mit Übungsprotokollen
Dieses Thema besprechen
04IT-Sicherheit für Leitstellen als kritische InfrastrukturMicrosoft Sentinel · Splunk · OPSWAT MetaDefender Kiosk

Unser Ansatz

Leitstellen sind Ziele für Erpressung und Sabotage, und KRITIS und NIS2 verlangen Angriffserkennung, Meldeprozesse und regelmäßige Nachweise. Wir bewerten die Sicherheitslage nach BSI IT-Grundschutz, segmentieren Netze zwischen Notrufannahme, Verwaltung und Internet, härten Systeme und richten ein SIEM mit Anwendungsfällen für Leitstellen ein. Wechseldatenträger prüfen wir vor dem Anschluss, und ein geübter Incident-Response-Prozess hält die Meldefristen ein.

Leistungsumfang im Detail
  • Sicherheitsbewertung nach BSI IT-Grundschutz mit Schutzbedarf je System und priorisierter Maßnahmenliste
  • Netzsegmentierung zwischen Notrufannahme, Einsatzleitsystem, Verwaltung und Internetübergängen mit Firewalls
  • Security Monitoring mit SIEM, Angriffserkennung nach den Vorgaben für KRITIS-Betreiber und Bereitschaft
  • Prüfung von Wechseldatenträgern mit OPSWAT MetaDefender Kiosk, Endpunktschutz und Patch-Prozess
  • Incident-Response-Plan mit Meldeprozess nach NIS2, Übungen und Nachweisen für BSI und Aufsicht

Eine kommunale Leitstelle richtet Angriffserkennung und Meldeprozess ein; der Nachweis gegenüber dem BSI stützt sich auf SIEM-Protokolle, Übungsberichte und die aktualisierte Risikoanalyse.

Das erhalten Sie

  • Sicherheitskonzept nach BSI IT-Grundschutz mit Risikoanalyse
  • Segmentiertes Netz mit SIEM und Angriffserkennung
  • Incident-Response-Plan mit Meldeprozess und Übungsnachweisen
Dieses Thema besprechen
05Identität, Verschlüsselung und Schlüsselverwahrung für EinsatzdatenUtimaco u.trust GP HSM · Thales Luna · Entrust nShield

Unser Ansatz

Einsatz- und Gesundheitsdaten sind besonders schutzbedürftig, und DSGVO und KRITIS verlangen Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und Protokollierung. Wir bauen eine PKI für Disponenten, Fahrzeuge und Geräte, halten deren Schlüssel in einem HSM und verschlüsseln Datenbanken, Backups und mobile Geräte mit Schlüsseln aus dieser Verwahrung. Disponenten melden sich mit Smartcard oder FIDO2 an, Administratoren arbeiten nach dem Vier-Augen-Prinzip, und jede Nutzung eines Schlüssels wird protokolliert.

Leistungsumfang im Detail
  • Kryptokonzept mit Schlüsselhierarchie, Rollen und Verfahren nach BSI TR-02102 für Datenbanken, Backups und Geräte
  • PKI mit Root CA offline und Issuing CA auf HSM, Zertifikate für Disponenten, Fahrzeuge, Tablets und Dienste
  • HSM-Auswahl und Anbindung herstellerneutral, etwa Utimaco u.trust GP HSM, Thales Luna oder Entrust nShield
  • Anmeldung mit Smartcard oder FIDO2, Privileged Access Management für Administratoren, Protokollierung jeder Schlüsselnutzung
  • Verschlüsselung von Dateien und Geräten mit Utimaco LAN Crypt, Schlüsselverwahrung und Wiederherstellung dokumentiert

Ein Rettungsdienst verschlüsselt Einsatzdokumentation und Tablets mit Schlüsseln aus dem HSM; der Datenschutzbeauftragte erhält Kryptokonzept, Rollen und Protokollnachweise.

Das erhalten Sie

  • Kryptokonzept mit Schlüsselhierarchie und Rollen
  • PKI und HSM im Betrieb mit protokollierter Inbetriebnahme
  • Datenschutznachweis mit Verschlüsselung und Protokollen
Dieses Thema besprechen
06Datenplattform und KI für die EinsatzplanungApache Kafka · PostgreSQL und PostGIS · Apache Spark

Unser Ansatz

Einsatzdaten aus mehreren Jahren zeigen, wann und wo welche Einsätze anfallen und wie lange Fahrzeuge unterwegs sind. Wir führen Einsatz-, Fahrzeug- und Geodaten in einer Datenplattform zusammen, trainieren darauf Modelle für Einsatzaufkommen und Standortplanung und stellen Auswertungen für Bedarfsplanung, Qualitätsmanagement und Übungen bereit. Personenbezogene Daten werden pseudonymisiert, und jedes Modell wird nach EU AI Act dokumentiert und regelmäßig geprüft.

Leistungsumfang im Detail
  • Datenplattform mit Anbindung an Einsatzleitsystem, Fahrzeugdaten, Geodaten und Bevölkerungsstatistik, Datenhaltung in Deutschland
  • Modelle für Einsatzaufkommen nach Zeit und Raum, Auswertung der Hilfsfristen und Simulation von Standortvarianten
  • Auswertungen für Bedarfsplanung, Qualitätsmanagement und Berichte an Träger und Aufsicht
  • Pseudonymisierung, Löschkonzept und Datenschutz-Folgenabschätzung nach DSGVO
  • Modellbetrieb mit Versionierung, Monitoring der Datenqualität und Dokumentation nach EU AI Act

Ein Träger simuliert Standortvarianten für Rettungswachen auf Basis der Einsatzdaten mehrerer Jahre; die Bedarfsplanung stützt sich auf nachvollziehbare Auswertungen statt auf Schätzungen.

Das erhalten Sie

  • Datenplattform mit Anbindung an Einsatz- und Geodaten
  • Versionierte Modelle mit Modellkarte und Prüfprotokoll
  • Auswertungen und Berichte für Bedarfsplanung und Qualitätsmanagement
Dieses Thema besprechen
Optische Signalanlage zur Alarmierung – Symbolmotiv
Rettungs- und Einsatzdienste

Typische Projektsituationen

Wo Veränderung konkret wird.

Oft beginnt ein Projekt mit einer konkreten Herausforderung. Diese Beispiele verbinden eine typische Ausgangslage mit einem möglichen Ansatz und dem angestrebten Ergebnis.

Beispielhafte Ausgangssituationen – keine Kundenreferenzen.

01 / Rettungs- und Einsatzdienste

Ersatzstandort für einen Leitstellenverbund

Zwei Leitstellen arbeiten getrennt, der Ersatzstandort wurde nie unter Last getestet, Wiederanlaufzeiten sind nicht festgelegt.

Lösung

Redundanzkonzept mit gegenseitiger Übernahme, georedundante Datenhaltung, automatisierte Umschaltung, Notfallhandbuch nach ISO 22301, Übung unter Last.

Getestete Übernahme der Notrufannahme, dokumentierte Wiederanlaufzeiten, Übungsprotokolle für Träger und Aufsicht.

Dieses Thema besprechen

02 / Rettungs- und Einsatzdienste

Schnittstellenkonsolidierung bei einem Rettungsdienstträger

Einsatzleitsystem, Funkstatus, Alarmierung und Krankenhausanbindung laufen getrennt, Disponenten erfassen Daten mehrfach.

Lösung

Schnittstellenkatalog, Integrationsschicht mit Ereignisverarbeitung, Anbindung von BOS-Digitalfunk, IVENA und Alarmierung, Lasttests je Schnittstelle.

Ein Lagebild im Einsatzleitsystem, keine Doppeleingaben, versionierte Schnittstellen mit Freigabeprozess.

Dieses Thema besprechen

03 / Rettungs- und Einsatzdienste

NIS2-Umsetzung bei einer kommunalen Leitstelle

Die Einstufung als Einrichtung nach NIS2 steht an, Risikoanalyse, Angriffserkennung und Meldeprozess fehlen.

Lösung

Sicherheitsbewertung nach BSI IT-Grundschutz, Netzsegmentierung, SIEM mit Anwendungsfällen, Incident-Response-Plan mit Meldeprozess, Übung.

Nachweisfähige Risikoanalyse, Angriffserkennung im Betrieb, Meldeprozess mit geübten Fristen.

Dieses Thema besprechen

Zusammenarbeit

Ein klarer Weg. Mit Ihrem Team.

Vom ersten Überblick bis zum laufenden Betrieb: Wir stimmen Prioritäten, Verantwortlichkeiten und die Ergebnisse der einzelnen Schritte gemeinsam ab.

So arbeiten wir

  1. 01

    Assessment

    Systemlandschaft, Ausfallrisiken, Schutzbedarf und Lücken zu KRITIS und NIS2

    Priorisierte Maßnahmenliste, Schnittstellenkatalog, Risikoanalyse, Lückenanalyse zu KRITIS und NIS2
  2. 02

    Konzept

    Zielarchitektur, Redundanzkonzept, Sicherheitsmaßnahmen, Betriebsmodell

    Zielarchitektur, Redundanz- und Wiederanlaufkonzept, Sicherheitskonzept, Betriebsmodell
  3. 03

    Umsetzung

    Schnittstellen, Redundanz, Sicherheit und Anwendungen in Etappen außerhalb von Einsatzspitzen

    Integrierte Systeme, getestete Umschaltung, Angriffserkennung, Dokumentation, Freigabe je Etappe
  4. 04

    Betrieb

    Monitoring, Bereitschaft, Übungen, Audits, Wissenstransfer

    Monitoring, Wartung in Fenstern, Übungsprotokolle, Auditbegleitung, schrittweise Übergabe

Vor dem ersten Gespräch

Sie müssen noch nicht alle Antworten haben.

Eine konkrete Herausforderung genügt. Diese vier Fragen helfen uns, gemeinsam die richtige Richtung zu finden.

Erstgespräch vereinbaren
  1. 01

    Was soll sich verändern?

    Die aktuelle Herausforderung und Ihr gewünschtes Ergebnis.

  2. 02

    Welche Systeme sind betroffen?

    Ein Überblick über Standorte, Anwendungen und Schnittstellen.

  3. 03

    Was gibt den Rahmen vor?

    Projekttermine, Wartungsfenster und bekannte Abhängigkeiten.

  4. 04

    Wer gehört an den Tisch?

    Die passenden Ansprechpartner aus IT, Sicherheit und Betrieb.

Hintergrund & Entscheidungshilfen

Was sind IT-Lösungen für Notfalldienste?

Sechs Handlungsfelder von der Leitstellenintegration bis zur Datenplattform für die Einsatzplanung, geplant, integriert und betrieben von OTOKO®. Jede Änderung läuft so, dass Notrufannahme und Alarmierung weiterarbeiten. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren.

IT-Lösungen für Notfalldienste halten Notrufannahme, Einsatzleitsystem und Alarmierung rund um die Uhr verfügbar, verbinden Leitstelle, Funk und Einsatzkräfte über abgesicherte Schnittstellen und belegen Schutzmaßnahmen gegenüber BSI und Aufsicht. OTOKO® deckt dafür sechs Handlungsfelder ab: Leitstellenintegration und Notrufannahme, BOS-Digitalfunk und Alarmierung mit mobilen Einsatzdaten, Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung, IT-Sicherheit nach KRITIS und NIS2, Identität und Verschlüsselung für Einsatzdaten sowie Datenplattform und KI für die Einsatzplanung.

Der Unterschied zu einem reinen Beratungsprojekt liegt in Betrieb und Nachweis. Jede Schnittstelle, jede Umschaltung und jeder Wiederanlauf erhält Protokoll, Versionsstand und die Unterlagen, die KRITIS, NIS2 und der BSI IT-Grundschutz verlangen. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Redundant über zwei Standorte und mit Schlüsselhoheit bei Ihrer Leitstelle.

Warum OTOKO® für Notfalldienste

  • Kryptografie und HSM

    Kryptografie und Hardware-Sicherheitsmodule sind unsere Kernkompetenz. Schlüssel für Einsatz- und Gesundheitsdaten, Gerätezertifikate und Backups liegen deshalb in geprüfter Hardware.

  • Deutsche Rechenzentren

    Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Redundant über zwei Standorte, von der Integrationsschicht bis zur Datenplattform.

  • KRITIS und regulierte Branchen

    Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Wir kennen die Erwartungen von BSI, Aufsicht, Trägern und Datenschutzbeauftragten.

  • Ein Team bis zum Betrieb

    Ein Team begleitet Sie von der Beratung bis zum Betrieb. Integrationsentwickler, Plattformingenieure und Sicherheitsspezialisten bleiben, ohne Übergabe an Dritte.

Rahmenbedingungen und Details

Die meisten Leitstellen scheitern nicht an fehlender Technik, sondern an Insellösungen, ungetesteter Redundanz und fehlenden Nachweisen für Aufsicht und BSI.

Wartung nur im Einsatzbetrieb

Es gibt kein Wartungsfenster, weil der Notruf nie pausiert, und jede Änderung am Einsatzleitsystem trägt das Risiko, die Notrufannahme zu unterbrechen.

Insellösungen mehrerer Hersteller

Einsatzleitsystem, Funk, Alarmierung, Geodaten und Krankenhausanbindung kommen von verschiedenen Herstellern, und Disponenten tippen Daten doppelt ein.

Redundanz auf dem Papier

Ein Ersatzstandort existiert, aber die Umschaltung wurde nie unter Last geübt, und die Wiederanlaufzeiten sind nirgends festgelegt.

Nachweise für KRITIS und NIS2 fehlen

Schutzmaßnahmen sind umgesetzt, aber ohne Risikoanalyse, Angriffserkennung und Meldeprozess, die BSI und Aufsicht belegt sehen wollen.

Drei Betriebsmodelle
On-PremisesDeutsche CloudHyperscaler
DatenhaltungIhre Leitstelle, Ihr Rechenzentrum, Ihre HSMRechenzentren in Deutschland, zwei Standorte, betrieben nach ISO 27001Azure, AWS oder Google Cloud, Region Deutschland, für Analytik und Übungen
BetriebIhr Team oder OTOKO® als Managed ServiceOTOKO®, mit Bereitschaft und abgestimmten WartungsfensternGemeinsam, Plattformdienste durch den Anbieter
WerkzeugeEinsatzleitsystem, Funkanbindung, PostgreSQL, Kubernetes im HausGehostete Integrationsschicht, georedundante Datenhaltung, HSMVerwaltete Datendienste, Analytik, Cloud-HSM-Dienste
Geeignet fürNotrufannahme, Einsatzleitsystem, FunkanbindungLeitstellenverbünde mit Bedarf an Redundanz und NachweisenDatenplattform, Simulationen, Ausbildung
ComplianceVolle Kontrolle, Nachweise aus Ihrem ISMSAuftragsverarbeitung nach DSGVO, Standort Deutschland, KRITIS-NachweiseAuftragsverarbeitung, Standardvertragsklauseln, keine Notrufdaten

Zusammenarbeit

Projekt

Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Schnittstellenkonsolidierung oder der Aufbau eines Ersatzstandorts mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen und Abnahme.

  • Assessment, Konzept, Umsetzung, Übergabe
  • Festpreis oder Aufwand nach Meilensteinen
  • Geeignet für Systemwechsel, Ersatzstandorte und Nachweisvorbereitung

Team-Verstärkung

Integrationsentwickler, Plattformingenieure oder Sicherheitsspezialisten arbeiten in Ihren Teams, Werkzeugen und Freigabeprozessen, abgestimmt auf die Schichten der Leitstelle.

  • Einarbeitung in Ihre Abläufe, Systeme und Einsatzregeln
  • Skalierbar nach Projektverlauf
  • Geeignet für Träger mit eigenem IT-Team und Kapazitätslücken

Managed Service

OTOKO® betreibt Integrationsschicht, Plattform oder Sicherheitsüberwachung mit vereinbarten Leistungswerten, Bereitschaft rund um die Uhr und den Berichten, die KRITIS und NIS2 verlangen.

  • Monitoring, Bereitschaft, Updates und Support
  • Berichte, Übungsprotokolle und Nachweise im Vertrag
  • Geeignet für Leitstellen ohne eigenes Betriebsteam für Plattform oder Sicherheit

Was die Vorgabe für Leitstellen und Rettungsdienste verlangt und was OTOKO® dafür liefert.

Standards und Nachweise
VorgabeVerlangtOTOKO® liefert
KRITISAngemessene technische und organisatorische Vorkehrungen, Systeme zur Angriffserkennung, Meldung erheblicher Störungen und regelmäßige Nachweise gegenüber dem BSISicherheitskonzept mit Maßnahmen, SIEM mit Angriffserkennung, Meldeprozess und Unterlagen für den Nachweis
NIS2Risikomanagement, Meldung erheblicher Vorfälle in Fristen, Sicherheit der Lieferkette, Business Continuity und Verantwortung der LeitungRisikoanalyse, Meldeprozess mit Fristen, Lieferkettenprüfung, Notfallhandbuch und Unterlagen für die Leitung
DSGVORechtsgrundlage, Datensparsamkeit, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle für Gesundheitsdaten, Auftragsverarbeitung, Datenschutz-FolgenabschätzungKryptokonzept, Rollen und Protokolle, Pseudonymisierung in der Datenplattform, Auftragsverarbeitungsvertrag, Mitwirkung an der Folgenabschätzung
ISO 22301Business-Continuity-Management mit Analyse kritischer Prozesse, Wiederanlaufzielen, Notfallplänen und regelmäßigen ÜbungenRedundanzkonzept, festgelegte Wiederanlaufziele, Notfallhandbuch, Übungen unter Last mit Protokollen
BSI IT-GrundschutzSchutzbedarfsfeststellung, Modellierung nach Bausteinen, Umsetzung der Anforderungen und Nachweis im SicherheitskonzeptSchutzbedarfsanalyse je System, Sicherheitskonzept mit Bausteinen, gehärtete Systeme und Betriebsprozesse nach Grundschutz

Häufige Fragen

Gute Fragen. Klare Antworten.

15 Antworten zu Ihrer Branche, zum Projekt und zum Betrieb danach.

Branche & Handlungsfelder6 Fragen

Welche IT-Lösungen für Notfalldienste bietet OTOKO® an?

Das Angebot umfasst die Integration von Leitstellen mit Notrufannahme, Einsatzleitsystem und externen Quellen, die Anbindung von BOS-Digitalfunk und Alarmierung mit mobilen Anwendungen, hochverfügbaren Betrieb mit Notfallwiederherstellung, IT-Sicherheit nach KRITIS und NIS2, Verschlüsselung und PKI für Einsatzdaten sowie Datenplattformen für die Einsatzplanung. Jedes Handlungsfeld lässt sich einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen, auf Wunsch mit Betrieb durch OTOKO®.

Wie bleibt die Leitstelle bei einem IT-Ausfall handlungsfähig?

Redundante Systeme an zwei Standorten übernehmen, wenn eine Komponente, ein Standort oder ein Netz ausfällt, und die Umschaltung läuft automatisiert nach getesteten Verfahren. Rückfallebenen wie ein Ersatzstandort oder vorbereitete manuelle Abläufe halten die Notrufannahme aufrecht, bis die Technik wieder läuft. Übungen nach ISO 22301 zeigen regelmäßig, ob Wiederanlaufzeiten und Abläufe im Ernstfall halten.

Wie binden Sie den BOS-Digitalfunk an das Einsatzleitsystem an?

Über die Leitstellenschnittstelle des TETRA-Netzes übernehmen wir Statusmeldungen, Kurznachrichten und Positionen der Fahrzeuge in das Einsatzleitsystem und senden Einsatzaufträge zurück. Die Anbindung läuft über eine Integrationsschicht, die Ausfälle des Funknetzes erkennt und Daten nachgleicht, sobald die Verbindung wieder steht. Alarmierungen lösen wir parallel über Meldeempfänger, Funk und App aus.

Was bedeuten KRITIS und NIS2 für unsere Leitstelle?

KRITIS verlangt technische und organisatorische Vorkehrungen, Angriffserkennung und regelmäßige Nachweise gegenüber dem BSI, und NIS2 ergänzt Risikomanagement, Meldefristen für erhebliche Vorfälle, Sicherheit der Lieferkette und die Verantwortung der Leitung. Eine Bestandsaufnahme zeigt, welche Lücken zuerst zu schließen sind. Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Dort ist dieser Weg Standard.

Wie werden Gesundheitsdaten von Patienten geschützt?

Gesundheitsdaten werden in Datenbanken, Backups und auf mobilen Geräten mit Schlüsseln aus einem HSM verschlüsselt, Zugriffe laufen über Rollen und Smartcard oder FIDO2, und jede Schlüsselnutzung wird protokolliert. In der Datenplattform arbeiten Modelle mit pseudonymisierten Daten. Kryptokonzept, Rollen und Protokolle bilden den Nachweis für den Datenschutzbeauftragten.

Wie laufen Änderungen, ohne den Einsatzbetrieb zu unterbrechen?

Jede Änderung wird in einer Testumgebung mit den Schnittstellen der Leitstelle geprüft, in Etappen außerhalb von Einsatzspitzen eingeführt und mit einem Rückfallplan versehen. Redundante Systeme erlauben es, einen Standort zu aktualisieren, während der andere die Notrufannahme trägt. Wartungsfenster, Eskalationswege und Freigaben stimmen wir mit der Leitstellenleitung ab.

Einstieg & Umsetzung5 Fragen

Können wir mit einem einzelnen Handlungsfeld starten?

Ja. Wir können zunächst eine konkrete Aufgabe abgrenzen. Dabei betrachten wir ihre Schnittstellen zur übrigen Infrastruktur und stimmen vor der Umsetzung ab, welche Leistungen zum Auftrag gehören.

Was sollten wir für das Erstgespräch vorbereiten?

Eine kurze Beschreibung der Herausforderung, der betroffenen Systeme und Ihres gewünschten Ergebnisses genügt für den Einstieg. Bekannte Termine und die passenden Ansprechpartner helfen zusätzlich. Zugangsdaten oder vertrauliche Systemdokumentation gehören nicht in eine erste Kontaktanfrage.

Wer sollte am Projekt beteiligt sein?

Sicherheitsarchitekt: Zielarchitektur, Sicherheitskonzept, KRITIS- und NIS2-Nachweise. Integrationsentwickler: Schnittstellen, Middleware, Funk- und Alarmierungsanbindung. Plattformingenieur: Redundante Plattform, Umschaltung, Wiederanlauf. Kryptografie-Spezialist: PKI, HSM, Verschlüsselung von Einsatzdaten. Data Engineer: Datenplattform, Modelle, Auswertungen. Projektleitung: Meilensteine, Abnahmen, Berichte.

Wie werden Zeitplan und Aufwand bestimmt?

Wir betrachten Systeme, Schnittstellen, Dokumentationslage und betriebliche Rahmenbedingungen. Ein abgestimmter Umfang und Meilensteine bilden die Grundlage für die Aufwandsschätzung. Eine feste Dauer ohne diese Angaben wäre nicht belastbar.

Was liefert die erste Projektphase?

Systemlandschaft, Ausfallrisiken, Schutzbedarf und Lücken zu KRITIS und NIS2 Priorisierte Maßnahmenliste, Schnittstellenkatalog, Risikoanalyse, Lückenanalyse zu KRITIS und NIS2

Betrieb & Weiterentwicklung4 Fragen

Welche Formen der Zusammenarbeit sind möglich?

Projekt: Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Schnittstellenkonsolidierung oder der Aufbau eines Ersatzstandorts mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen und Abnahme. Team-Verstärkung: Integrationsentwickler, Plattformingenieure oder Sicherheitsspezialisten arbeiten in Ihren Teams, Werkzeugen und Freigabeprozessen, abgestimmt auf die Schichten der Leitstelle. Managed Service: OTOKO® betreibt Integrationsschicht, Plattform oder Sicherheitsüberwachung mit vereinbarten Leistungswerten, Bereitschaft rund um die Uhr und den Berichten, die KRITIS und NIS2 verlangen.

Wie erfolgt die Übergabe in den Betrieb?

Monitoring, Bereitschaft, Übungen, Audits, Wissenstransfer Monitoring, Wartung in Fenstern, Übungsprotokolle, Auditbegleitung, schrittweise Übergabe

Können wir später weitere Standorte oder Systeme ergänzen?

Das lässt sich im ersten Konzept berücksichtigen. Dokumentierte Schnittstellen und wiederverwendbare Regeln schaffen eine Grundlage für den Ausbau. Jeder zusätzliche Standort und jedes neue System werden dennoch auf ihre besonderen Anforderungen geprüft.

Wie bleibt die Lösung langfristig betreibbar?

Zuständigkeiten, wiederkehrende Aufgaben und Änderungsabläufe werden zusammen mit der technischen Umsetzung festgelegt. Dokumentation und Wissenstransfer helfen Ihrem Team im Alltag. Welche Tätigkeiten und laufende Unterstützung dazugehören, wird im Leistungsumfang vereinbart.

Rettungs- und Einsatzdienste

Lassen Sie uns den nächsten Schritt besprechen.

Lassen Sie uns besprechen, wie Ihre Leitstelle ausfallsicher integriert und als kritische Infrastruktur geschützt wird.

Erstgespräch vereinbaren

Unsere Partner

  • Microsoft
  • Microsoft Azure
  • Amazon AWS
  • Google Cloud
  • Thales Group
  • Arrow ECS
  • Vodafone
  • IBM
  • Veeam
  • Atlassian
  • JetBrains
  • NinjaOne
  • OPSWAT
  • Utimaco
  • Eviden

Barrierefreiheit

Passe die Darstellung an deine Bedürfnisse an.

Für diese Seite ist noch keine einfache Fassung verfügbar.

Einstellungen gelten aktuell für diesen Besuch. Dauerhaftes Speichern kannst du in den Cookie-Einstellungen erlauben.