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Presse

Industrien / Gesundheitswesen

Versorgung vernetzen. Patientendaten schützen.

Patientendaten schützen und medizinische Systeme sicher vernetzen.

Beratung. Integration. Betrieb.

Flur einer medizinischen Einrichtung – Symbolmotiv

Für die Menschen in Ihrer Branche.

  • Krankenhäuser und Klinikverbünde
  • Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen
  • MVZ, Praxisverbünde und Labore
  • Hersteller von Medizintechnik und Gesundheitssoftware

Ihre Schwerpunkte

Aufgaben verstehen. Lösungen gestalten.

Wir schützen Patientendaten mit Verschlüsselung, Netzsegmentierung und Angriffserkennung, binden Kliniken und Praxen an die Telematikinfrastruktur an und integrieren Medizingeräte sicher.

01

Patientendaten schützen: Segmentierung, Angriffserkennung, B3S

Zonenkonzept mit Firewall-Regelwerk und Geräteinventar

Mehr dazu
02

KIS-Integration und Medizingeräte-Konnektivität

Integrationsarchitektur mit Schnittstellenkatalog

Mehr dazu
03

Verschlüsselung, Signatur und PKI mit HSM

Kryptografie-Inventar mit Risikobewertung

Mehr dazu

Von der Strategie bis ins System

Sechs Leistungsbausteine

Sechs Handlungsfelder. Wählen Sie, wo Sie genauer hinschauen möchten.

01Patientendaten schützen: Segmentierung, Angriffserkennung, B3SMicrosoft Sentinel · Network Access Control · OPSWAT MetaDefender Kiosk

Unser Ansatz

Gesundheitsdaten sind nach Artikel 9 DSGVO besonders geschützt, und KRITIS-Krankenhäuser müssen nach §8a BSIG ein ISMS und ein System zur Angriffserkennung nachweisen. Wir teilen das Kliniknetz in Zonen für Verwaltung, klinische Arbeitsplätze, Medizintechnik und Gäste, kontrollieren Zugänge mit Network Access Control und verschlüsseln Daten bei Speicherung und Übertragung. Angriffserkennung, Incident Response und das ISMS nach B3S Krankenhaus richten wir so ein, dass Prüfer und Datenschutzaufsicht die Nachweise direkt aus dem Betrieb erhalten. Für Kooperationen mit Partnern in den USA ordnen wir die Maßnahmen zusätzlich den Anforderungen von HIPAA zu.

Leistungsumfang im Detail
  • Zonenkonzept für Verwaltung, klinische Arbeitsplätze, Medizintechnik und Patienten-WLAN mit Firewall-Regeln je Übergang
  • Network Access Control und Geräteinventar, Altgeräte in geschützten Segmenten mit kontrollierten Übergängen
  • System zur Angriffserkennung mit SIEM und Netzsensorik nach den BSI-Vorgaben, Incident-Response-Plan mit Meldewegen
  • ISMS nach B3S Krankenhaus mit Risikoanalyse, Maßnahmenkatalog und Nachweisen für die Prüfung nach §8a BSIG
  • Verschlüsselung von Dateiablagen und Datenträgern, Prüfung von Patienten-CDs und USB-Medien vor dem Import

Ein Klinikverbund trennt Medizintechnik und Verwaltung in Zonen und führt eine Angriffserkennung ein; der B3S-Nachweis entsteht aus Geräteinventar, Risikoanalyse und den Protokollen des Regelbetriebs.

Das erhalten Sie

  • Zonenkonzept mit Firewall-Regelwerk und Geräteinventar
  • ISMS-Dokumentation mit Risikoanalyse und B3S-Nachweis
  • Angriffserkennung im Betrieb mit Incident-Response-Plan
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02Telematikinfrastruktur und KHZG-VorhabenTI-Gateway · KIM · ePA

Unser Ansatz

Die Telematikinfrastruktur verbindet Kliniken, Praxen und Apotheken für elektronische Patientenakte, E-Rezept und KIM, und das Krankenhauszukunftsgesetz fördert Patientenportale, digitale Dokumentation und Medikationsmanagement. Wir binden Krankenhaus- und Praxisinformationssysteme über TI-Gateway oder Konnektor an, verwalten SMC-B und Heilberufsausweise und integrieren Portale und Dokumentationslösungen über definierte Schnittstellen in die klinischen Abläufe. Jedes KHZG-Vorhaben erhält die Dokumentation, die der Fördergeber für den Nachweis verlangt.

Leistungsumfang im Detail
  • Anbindung von KIS und Praxisverwaltungssystem an die Telematikinfrastruktur über TI-Gateway oder Konnektor, Kartenmanagement für SMC-B und HBA
  • Integration von ePA, E-Rezept, KIM und TI-Messenger in Aufnahme, Entlassung und Arztbriefversand
  • Patientenportal nach KHZG mit Terminvergabe, Aufnahme- und Entlassmanagement, angebunden an das KIS
  • Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation sowie Medikationsmanagement mit Schnittstellen zu Apotheke und Abrechnung
  • Vorhabendokumentation, Muss-Kriterien zur IT-Sicherheit und Nachweise für den Fördergeber

Ein Krankenhaus stellt sein Patientenportal über eine Integrationsschicht auf das KIS um; Termin- und Aufnahmedaten fließen ohne Doppelerfassung, und der KHZG-Nachweis liegt vor dem Stichtag vor.

Das erhalten Sie

  • TI-Anbindung mit Kartenmanagement und Betriebshandbuch
  • Integriertes Patientenportal mit Schnittstellenkatalog
  • KHZG-Vorhabendokumentation mit Nachweisen für den Fördergeber
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03KIS-Integration und Medizingeräte-KonnektivitätHL7 FHIR R4 · HL7 v2 · DICOM

Unser Ansatz

Krankenhausinformationssystem, Labor, Radiologie, Bildarchiv und Abrechnung tauschen Daten über HL7 v2, HL7 FHIR und DICOM aus, und jedes neue Gerät bringt eine weitere Schnittstelle mit. Wir legen eine Integrationsschicht mit Schnittstellenkatalog, Kommunikationsserver und versionierten FHIR-Profilen nach ISiK zwischen die Systeme, damit Änderungen an einem System die anderen nicht mehr treffen. Medizingeräte binden wir über DICOM und IHE-Profile an und dokumentieren das Risikomanagement für medizinische IT-Netze nach IEC 80001-1.

Leistungsumfang im Detail
  • Schnittstellenkatalog mit Datenflüssen, Verantwortlichen und Abhängigkeiten zwischen KIS, Labor, Radiologie, Bildarchiv und Abrechnung
  • Kommunikationsserver mit HL7 v2 und HL7 FHIR, Nachrichten geprüft, versioniert und mit Wiederanlauf nach Störungen
  • FHIR-Profile nach ISiK und IHE-Profile wie PIX, PDQ und XDS für Patientenstamm, Dokumente und Bilder
  • Anbindung von Bildgebung, Monitoring und Laborgeräten über DICOM und HL7 mit Geräteinventar
  • Risikomanagement für medizinische IT-Netze nach IEC 80001-1 mit Verantwortlichkeiten und Änderungsverfahren

Eine Klinik ersetzt gewachsene Punkt-zu-Punkt-Verbindungen durch einen Kommunikationsserver; ein Wechsel des Laborsystems betrifft danach eine dokumentierte Schnittstelle statt aller angebundenen Systeme.

Das erhalten Sie

  • Integrationsarchitektur mit Schnittstellenkatalog
  • Kommunikationsserver mit versionierten FHIR- und HL7-Schnittstellen
  • Risikomanagement-Akte nach IEC 80001-1
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04Klinik-Datenplattform und KI im eigenen RechenzentrumHL7 FHIR · Lakehouse · vLLM

Unser Ansatz

Behandlungs-, Labor- und Verwaltungsdaten liefern erst dann Erkenntnisse, wenn sie zusammengeführt, pseudonymisiert und mit klaren Freigaben nutzbar sind. Wir bauen Datenplattformen auf FHIR-Basis mit einer Treuhandstelle für die Pseudonymisierung und entwickeln darauf Modelle für Belegungsprognosen, Ressourcenplanung und Qualitätsauswertungen. Sprachmodelle für Arztbriefentwürfe und Dokumentation betreiben wir im Rechenzentrum der Einrichtung, sodass keine Patientendaten an externe Anbieter fließen. Jedes System wird nach EU AI Act eingestuft und auf eine mögliche Einordnung als Medizinprodukt geprüft.

Leistungsumfang im Detail
  • Datenplattform auf FHIR-Basis mit Anbindung an KIS, Labor, Radiologie und Abrechnung, Datenkatalog und Zugriffsfreigaben
  • Treuhandstelle und Pseudonymisierung nach dem Kerndatensatz der Medizininformatik-Initiative für Forschung und Qualitätssicherung
  • Prognosemodelle für Bettenbelegung, OP-Planung und Personaleinsatz mit Versionierung und Monitoring
  • Sprachmodelle und Spracherkennung für Arztbriefentwürfe und Dokumentation, betrieben auf eigenen GPU-Servern
  • Einstufung nach EU AI Act, Prüfung der MDR-Relevanz, Datenschutz-Folgenabschätzung und Modellkarten

Eine Universitätsklinik betreibt ein Sprachmodell im eigenen Rechenzentrum; Arztbriefentwürfe entstehen aus Befunden und Verlaufsnotizen, und die Freigabe bleibt beim behandelnden Arzt.

Das erhalten Sie

  • Datenplattform mit Datenkatalog und Freigabeprozess
  • Betriebene Modelle mit Modellkarte und Monitoring
  • Dokumentation nach EU AI Act und DSGVO mit MDR-Einordnung
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05Verschlüsselung, Signatur und PKI mit HSMThales Luna Network HSM · Utimaco u.trust GP HSM · Entrust nShield 5c

Unser Ansatz

Patientenakten und Bilddaten müssen je nach Dokument zehn bis dreißig Jahre aufbewahrt werden, und die Schlüssel dafür gehören nicht auf Anwendungsserver. Wir verwahren Schlüssel für Datenbankverschlüsselung, Archive und Backups in Hardware-Sicherheitsmodulen, betreiben eine PKI für Geräte, Dienste und Mitarbeiter und binden Signaturdienste für Arztbriefe und Befunde an. Jedes Konzept beginnt mit einem Inventar der eingesetzten Verfahren und endet mit einem Fahrplan, der den Wechsel auf Post-Quanten-Kryptografie für lange Aufbewahrungsfristen vorbereitet.

Leistungsumfang im Detail
  • Kryptografie-Inventar über KIS-Datenbanken, Archive, Backups, TLS und Signaturen mit Bewertung nach Aufbewahrungsfrist
  • Hardware-Sicherheitsmodule als Vertrauensanker für Datenbankverschlüsselung, Schlüsselmanagement über KMIP und PKCS#11
  • Interne PKI mit Root CA und Issuing CA für Medizingeräte, Server, Dienste und Mitarbeiterzertifikate, Zertifikatslebenszyklus automatisiert
  • Signaturdienste nach eIDAS für Arztbriefe, Befunde und Verträge, Anbindung von Heilberufsausweis und Fernsignatur
  • Krypto-Agilität und Migrationsplan auf ML-KEM und ML-DSA für Archive mit langen Aufbewahrungsfristen

Ein Klinikverbund verlagert die Schlüssel der KIS-Datenbanken aus Konfigurationsdateien in ein Hardware-Sicherheitsmodul; Rotation und Zugriff sind protokolliert, und die interne PKI stellt Gerätezertifikate automatisiert aus.

Das erhalten Sie

  • Kryptografie-Inventar mit Risikobewertung
  • HSM-Integration mit Schlüsselmanagement und Betriebshandbuch
  • PKI mit Zertifikatsrichtlinie und automatisierter Ausstellung
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06Ausfallsicherheit und NotfallbetriebVeeam · Kubernetes · Terraform

Unser Ansatz

Ein Ausfall des KIS gefährdet die Versorgung, und Ransomware trifft Kliniken nach wie vor häufig. Wir planen Betriebsumgebungen, die einen Standortausfall überstehen, mit unveränderlichen Backups, getesteter Wiederherstellung und einem Notfallbetrieb, der Aufnahme, Medikation und Befunde auch ohne KIS handlungsfähig hält. Der Betrieb läuft im Klinikrechenzentrum, in deutschen Rechenzentren nach ISO 27001 oder in einer Hyperscaler-Region in Deutschland, je nach Schutzbedarf der Daten.

Leistungsumfang im Detail
  • Verfügbarkeitskonzept mit Schutzbedarf je System, Wiederanlaufzeiten und Redundanz über zwei Standorte
  • Unveränderliche Backups mit getrennter Zugangsverwaltung, regelmäßige Wiederherstellungstests mit Protokoll
  • Notfallbetrieb für Aufnahme, Medikation, Labor und Befunde mit Notfallarbeitsplätzen und Rückspielverfahren
  • Betrieb von Portalen, Integrationsschicht und Datenplattform auf Kubernetes mit Infrastruktur als Code
  • Monitoring, Patch-Management und Kapazitätsplanung mit Berichten für Klinikleitung und Prüfer

Ein Krankenhaus stellt seine Backups auf unveränderliche Speicher um und übt die Wiederherstellung des KIS regelmäßig; das Notfallkonzept hält Aufnahme und Medikation auch bei einem Totalausfall handlungsfähig.

Das erhalten Sie

  • Verfügbarkeits- und Notfallkonzept mit Wiederanlaufplänen
  • Backup-Umgebung mit dokumentierten Wiederherstellungstests
  • Betriebshandbuch mit Monitoring und Patch-Verfahren
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Medizinische Überwachungstechnik im Klinikbetrieb – Symbolmotiv
Gesundheitswesen

Typische Projektsituationen

Wo Veränderung konkret wird.

Oft beginnt ein Projekt mit einer konkreten Herausforderung. Diese Beispiele verbinden eine typische Ausgangslage mit einem möglichen Ansatz und dem angestrebten Ergebnis.

Beispielhafte Ausgangssituationen – keine Kundenreferenzen.

01 / Gesundheitswesen

B3S-Nachweis bei einem Klinikverbund

Flaches Netz über mehrere Standorte, Medizingeräte ohne Updates, keine Angriffserkennung, Prüfung nach §8a BSIG angekündigt.

Lösung

Zonenkonzept mit Network Access Control, Angriffserkennung mit SIEM, ISMS nach B3S mit Risikoanalyse und Maßnahmenkatalog.

Nachweis nach §8a BSIG aus dem Regelbetrieb, Altgeräte in geschützten Segmenten, Meldewege geübt.

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02 / Gesundheitswesen

Dokumentations-KI an einer Universitätsklinik

Ärzte diktieren Arztbriefe, ein Cloud-Dienst ist aus Datenschutzgründen ausgeschlossen, die Forschung wartet auf pseudonymisierte Daten.

Lösung

Datenplattform auf FHIR-Basis mit Treuhandstelle, Sprachmodell und Spracherkennung auf eigenen GPU-Servern, Einstufung nach EU AI Act.

Arztbriefentwürfe im eigenen Rechenzentrum, Freigabe beim Arzt, Forschungsdaten mit dokumentiertem Freigabeprozess.

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03 / Gesundheitswesen

TI-Anbindung und Patientenportal bei einem Krankenhaus

KHZG-Vorhaben Patientenportal ohne Anbindung an das KIS, Konnektoren am Support-Ende, Nachweisfrist rückt näher.

Lösung

TI-Gateway mit Kartenmanagement, Integrationsschicht mit FHIR-Schnittstellen zum KIS, Vorhabendokumentation mit Muss-Kriterien.

Portal im Betrieb mit Termin- und Aufnahmedaten aus dem KIS, ePA und KIM angebunden, KHZG-Nachweis fristgerecht eingereicht.

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Zusammenarbeit

Ein klarer Weg. Mit Ihrem Team.

Vom ersten Überblick bis zum laufenden Betrieb: Wir stimmen Prioritäten, Verantwortlichkeiten und die Ergebnisse der einzelnen Schritte gemeinsam ab.

So arbeiten wir

  1. 01

    Assessment

    Systeme, Schnittstellen, Medizingeräte, Schutzbedarf und Lücken zu DSGVO, B3S und KHZG

    Priorisierte Maßnahmenliste, Geräte- und Schnittstelleninventar, Lückenanalyse
  2. 02

    Konzept

    Zielarchitektur, Zonenkonzept, Integrationsschicht, Betriebsmodell

    Zielarchitektur, Zonenkonzept, Schnittstellenkatalog, Betriebsmodell, Nachweiskonzept
  3. 03

    Umsetzung

    Segmentierung, Schnittstellen, Plattform und HSM in Etappen im laufenden Klinikbetrieb

    Integrierte Systeme, Tests, Dokumentation, Freigabe je Etappe in geplanten Umstellungsfenstern
  4. 04

    Betrieb

    Monitoring, Prüfungsbegleitung, Wissenstransfer

    Monitoring, Schlüsselrotation, Begleitung von B3S-Prüfung und KHZG-Nachweis, schrittweise Übergabe

Vor dem ersten Gespräch

Sie müssen noch nicht alle Antworten haben.

Eine konkrete Herausforderung genügt. Diese vier Fragen helfen uns, gemeinsam die richtige Richtung zu finden.

Erstgespräch vereinbaren
  1. 01

    Was soll sich verändern?

    Die aktuelle Herausforderung und Ihr gewünschtes Ergebnis.

  2. 02

    Welche Systeme sind betroffen?

    Ein Überblick über Standorte, Anwendungen und Schnittstellen.

  3. 03

    Was gibt den Rahmen vor?

    Projekttermine, Wartungsfenster und bekannte Abhängigkeiten.

  4. 04

    Wer gehört an den Tisch?

    Die passenden Ansprechpartner aus IT, Sicherheit und Betrieb.

Hintergrund & Entscheidungshilfen

Was sind IT-Lösungen für das Gesundheitswesen?

Sechs Handlungsfelder vom Schutz der Patientendaten bis zum Notfallbetrieb, geplant, integriert und betrieben von OTOKO®. Jede Maßnahme ist gegenüber Datenschutzaufsicht, B3S-Prüfern und Fördergebern belegbar. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren.

IT-Lösungen für das Gesundheitswesen schützen Patientendaten, verbinden Klinik- und Praxissysteme mit Medizingeräten und der Telematikinfrastruktur und halten die Versorgung auch bei Angriffen und Ausfällen aufrecht. OTOKO® deckt dafür sechs Handlungsfelder ab: Patientendatenschutz mit Segmentierung und Angriffserkennung, Telematikinfrastruktur und KHZG-Vorhaben, KIS-Integration und Medizingeräte-Konnektivität, Klinik-Datenplattform und KI im eigenen Rechenzentrum, Verschlüsselung und PKI mit Hardware-Sicherheitsmodulen sowie Ausfallsicherheit und Notfallbetrieb.

Der Unterschied zu einem reinen Beratungsprojekt liegt in Betrieb und Nachweis. Jede Zone, jede Schnittstelle und jedes Modell erhält Inventar, Versionsstand und die Unterlagen, die DSGVO, B3S Krankenhaus und der Fördergeber nach KHZG verlangen. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Das gilt auch für Sprachmodelle, die Arztbriefe vorbereiten, damit Patientendaten das Haus nicht verlassen.

Warum OTOKO® für das Gesundheitswesen

  • Kryptografie und HSM

    Kryptografie und Hardware-Sicherheitsmodule sind unsere Kernkompetenz. Schlüssel für Patientenakten, Archive und Signaturen liegen deshalb in geprüften Geräten, mit Rotation und Protokoll.

  • Deutsche Rechenzentren

    Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Das gilt von der Integrationsschicht bis zum Sprachmodell für die Dokumentation.

  • KRITIS und regulierte Branchen

    Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Wir kennen die Erwartungen von B3S-Prüfern, Datenschutzaufsicht und Fördergebern.

  • Ein Team bis zum Betrieb

    Ein Team begleitet Sie von der Beratung bis zum Betrieb. Sicherheitsarchitekten, Integrationsentwickler und Data Engineers bleiben an Bord, ohne Übergabe an Dritte.

Rahmenbedingungen und Details

Die meisten Einrichtungen scheitern nicht an fehlendem Willen, sondern an gewachsenen Netzen, Schnittstellen ohne Verantwortliche und Nachweisen, die erst zur Prüfung entstehen.

Flaches Netz mit alter Medizintechnik

Bildgebung, Monitoring und Laborgeräte laufen auf Software ohne Updates und sind von jedem Bürorechner im Haus erreichbar.

Schnittstellen ohne Katalog

KIS, Labor, Radiologie und Abrechnung sind über Jahre mit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verknüpft worden, die niemand vollständig kennt.

Nachweise erst zur Prüfung

Das ISMS nach B3S lebt in Tabellen, Risiken werden vor dem Audit nachgetragen und der KHZG-Nachweis bindet die IT-Leitung über Wochen.

Daten in Silos

Behandlungs-, Labor- und Verwaltungsdaten liegen in getrennten Systemen, Auswertungen entstehen per Export und die Forschung wartet auf Freigaben.

Drei Betriebsmodelle
On-PremisesDeutsche CloudHyperscaler
DatenhaltungIhr Klinikrechenzentrum, KIS, Bildarchiv und HSM im HausRechenzentren in Deutschland, betrieben nach ISO 27001Azure, AWS oder Google Cloud, Region Deutschland
BetriebIhr Team oder OTOKO® als Managed ServiceOTOKO®, mit Auftragsverarbeitung und Prüfrechten für Ihr HausGemeinsam, Plattformdienste durch den Anbieter
WerkzeugeKommunikationsserver, HSM und GPU-Server für KI im HausGehostete Integrationsschicht, Datenplattform, HSM as a ServiceVerwaltete Kubernetes-, Daten- und HSM-Dienste
Geeignet fürKIS, Medizintechnik, Sprachmodelle mit PatientendatenPortale und Datenplattform, Einrichtungen ohne eigenes RechenzentrumPatientenportale, Analytik auf pseudonymisierten Daten, Testumgebungen
ComplianceVolle Kontrolle, Nachweise aus Ihrem ISMS nach B3SAuftragsverarbeitung nach DSGVO, Standort Deutschland, Nachweise für B3SAuftragsverarbeitung, Datenschutz-Folgenabschätzung, Standardvertragsklauseln je Dienst

Zusammenarbeit

Projekt

Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Netzsegmentierung, eine TI-Anbindung oder ein KHZG-Vorhaben mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen und Abnahme.

  • Assessment, Konzept, Umsetzung, Übergabe
  • Festpreis oder Aufwand nach Meilensteinen
  • Geeignet für KHZG-Vorhaben, B3S-Vorbereitung und Systemwechsel

Team-Verstärkung

Sicherheitsarchitekten, Integrationsentwickler für HL7 und FHIR oder Data Engineers arbeiten in Ihren Teams, Werkzeugen und Freigabeprozessen.

  • Einarbeitung in Ihre Abläufe, Systeme und Datenschutzvorgaben
  • Skalierbar nach Projektverlauf
  • Geeignet für Häuser mit eigener IT und Kapazitätslücken

Managed Service

OTOKO® betreibt Integrationsschicht, Datenplattform, HSM oder Backup-Umgebung mit vereinbarten Leistungswerten, Berichten und den Nachweisen, die B3S und DSGVO verlangen.

  • Monitoring, Updates, Schlüsselrotation und Support
  • Auftragsverarbeitung, Prüfrechte und Berichte im Vertrag
  • Geeignet für Einrichtungen ohne eigenes Betriebsteam

Was die Vorgabe im Gesundheitswesen verlangt und was OTOKO® dafür liefert.

Standards und Nachweise
VorgabeVerlangtOTOKO® liefert
DSGVOBesonderer Schutz von Gesundheitsdaten nach Artikel 9, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle nach Artikel 32, Datenschutz-Folgenabschätzung, AuftragsverarbeitungDatenschutzkonzept, Verschlüsselung mit HSM, Pseudonymisierung mit Treuhandstelle, Löschkonzept, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standort Deutschland
KHZGFörderfähige Vorhaben wie Patientenportale, digitale Dokumentation und Medikationsmanagement, Muss-Kriterien zur IT-Sicherheit, Nachweis der UmsetzungVorhabenplanung, Umsetzung mit KIS-Integration, Erfüllung der Muss-Kriterien, Vorhabendokumentation und Nachweise für den Fördergeber
B3S KrankenhausISMS, Risikoanalyse, Netzsegmentierung, System zur Angriffserkennung, Notfallmanagement und Nachweis nach §8a BSIG alle zwei JahreISMS-Aufbau, Zonenkonzept, Angriffserkennung im Betrieb, Notfallkonzept mit Wiederherstellungstests, Begleitung der Prüfung
ISO 27001Informationssicherheits-Managementsystem mit Risikobehandlung, Maßnahmen aus Anhang A, internen Audits und ManagementbewertungBetrieb unserer Leistungen nach ISO 27001, Mitwirkung an Ihrem ISMS, Nachweise für Ihre Zertifizierung und für B3S
NIS2Risikomanagement, Meldung erheblicher Vorfälle, Sicherheit der Lieferkette und Verantwortung der Leitung für Einrichtungen des GesundheitssektorsEinordnung Ihrer Einrichtung, Maßnahmenkatalog, Meldeprozesse, Lieferantenbewertung, Unterlagen für Leitung und Aufsicht

Häufige Fragen

Gute Fragen. Klare Antworten.

15 Antworten zu Ihrer Branche, zum Projekt und zum Betrieb danach.

Branche & Handlungsfelder6 Fragen

Welche IT-Lösungen für das Gesundheitswesen bietet OTOKO® an?

Das Angebot umfasst Patientendatenschutz mit Netzsegmentierung und Angriffserkennung, die Anbindung an die Telematikinfrastruktur und KHZG-Vorhaben, die Integration von KIS und Medizingeräten über HL7 FHIR und DICOM, Datenplattformen und KI im eigenen Rechenzentrum, Verschlüsselung und PKI mit HSM sowie Ausfallsicherheit und Notfallbetrieb. Jedes Handlungsfeld lässt sich einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen, mit Betrieb in deutschen Rechenzentren.

Wie sichern wir Medizingeräte, die keine Updates mehr erhalten?

Geräte ohne Herstellerupdates kommen in eigene Netzsegmente und sind nur über kontrollierte Übergänge mit definierten Protokollen erreichbar. Network Access Control verhindert, dass fremde Geräte im selben Segment landen, und die Angriffserkennung überwacht den Verkehr auf Abweichungen. Das Risikomanagement nach IEC 80001-1 dokumentiert, welche Restrisiken bleiben und wer sie trägt.

Was verlangt der B3S Krankenhaus und wie unterstützt OTOKO® beim Nachweis?

Der branchenspezifische Sicherheitsstandard verlangt ein ISMS, eine Risikoanalyse, Netzsegmentierung, ein System zur Angriffserkennung und ein Notfallmanagement, nachzuweisen alle zwei Jahre nach §8a BSIG. Wir bauen diese Bausteine so auf, dass die Nachweise aus dem Regelbetrieb entstehen, und begleiten die Prüfung. Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Dieses Vorgehen ist dort Standard.

Kann KI für die Dokumentation laufen, ohne dass Patientendaten das Haus verlassen?

Ja. Sprachmodelle und Spracherkennung laufen auf GPU-Servern im Rechenzentrum der Einrichtung oder in deutschen Rechenzentren nach ISO 27001, ohne Verbindung zu externen KI-Anbietern. Die Modelle greifen über die Datenplattform nur auf freigegebene Daten zu, jede Ausgabe bleibt ein Entwurf bis zur ärztlichen Freigabe, und das System wird nach EU AI Act dokumentiert.

Welche Pflichten ergeben sich aus dem KHZG?

Das Krankenhauszukunftsgesetz fördert Vorhaben wie Patientenportale, digitale Dokumentation und Medikationsmanagement und knüpft die Förderung an Muss-Kriterien zur IT-Sicherheit. Geförderte Häuser müssen die Umsetzung nachweisen, sonst drohen Abschläge bei der Vergütung. Wir planen die Vorhaben, integrieren sie in das KIS und liefern die Dokumentation für den Fördergeber.

Was ist bei Kooperationen mit Partnern in den USA zu beachten?

Wer Gesundheitsdaten mit US-Einrichtungen austauscht, muss neben der DSGVO oft die HIPAA Security Rule erfüllen, die administrative, physische und technische Schutzmaßnahmen verlangt. Wir ordnen Ihre Maßnahmen beiden Regelwerken zu, richten Pseudonymisierung und Übermittlungswege ein und liefern die Unterlagen für Business Associate Agreements und Standardvertragsklauseln.

Einstieg & Umsetzung5 Fragen

Können wir mit einem einzelnen Handlungsfeld starten?

Ja. Wir können zunächst eine konkrete Aufgabe abgrenzen. Dabei betrachten wir ihre Schnittstellen zur übrigen Infrastruktur und stimmen vor der Umsetzung ab, welche Leistungen zum Auftrag gehören.

Was sollten wir für das Erstgespräch vorbereiten?

Eine kurze Beschreibung der Herausforderung, der betroffenen Systeme und Ihres gewünschten Ergebnisses genügt für den Einstieg. Bekannte Termine und die passenden Ansprechpartner helfen zusätzlich. Zugangsdaten oder vertrauliche Systemdokumentation gehören nicht in eine erste Kontaktanfrage.

Wer sollte am Projekt beteiligt sein?

Sicherheitsarchitekt: Zonenkonzept, Angriffserkennung, B3S-Nachweise. Kryptografie-Spezialist: HSM-Integration, PKI, Signaturdienste. Integrationsentwickler: HL7, FHIR, DICOM, TI-Anbindung. Data Engineer: Datenplattform, Pseudonymisierung, Modellbetrieb. Datenschutz- und Compliance-Berater: DSGVO, KHZG, B3S, NIS2, Prüfungsunterlagen. Projektleitung: Meilensteine, Umstellungsfenster, Abnahmen, Berichte.

Wie werden Zeitplan und Aufwand bestimmt?

Wir betrachten Systeme, Schnittstellen, Dokumentationslage und betriebliche Rahmenbedingungen. Ein abgestimmter Umfang und Meilensteine bilden die Grundlage für die Aufwandsschätzung. Eine feste Dauer ohne diese Angaben wäre nicht belastbar.

Was liefert die erste Projektphase?

Systeme, Schnittstellen, Medizingeräte, Schutzbedarf und Lücken zu DSGVO, B3S und KHZG Priorisierte Maßnahmenliste, Geräte- und Schnittstelleninventar, Lückenanalyse

Betrieb & Weiterentwicklung4 Fragen

Welche Formen der Zusammenarbeit sind möglich?

Projekt: Klar abgegrenztes Vorhaben wie eine Netzsegmentierung, eine TI-Anbindung oder ein KHZG-Vorhaben mit definiertem Ergebnis, Meilensteinen und Abnahme. Team-Verstärkung: Sicherheitsarchitekten, Integrationsentwickler für HL7 und FHIR oder Data Engineers arbeiten in Ihren Teams, Werkzeugen und Freigabeprozessen. Managed Service: OTOKO® betreibt Integrationsschicht, Datenplattform, HSM oder Backup-Umgebung mit vereinbarten Leistungswerten, Berichten und den Nachweisen, die B3S und DSGVO verlangen.

Wie erfolgt die Übergabe in den Betrieb?

Monitoring, Prüfungsbegleitung, Wissenstransfer Monitoring, Schlüsselrotation, Begleitung von B3S-Prüfung und KHZG-Nachweis, schrittweise Übergabe

Können wir später weitere Standorte oder Systeme ergänzen?

Das lässt sich im ersten Konzept berücksichtigen. Dokumentierte Schnittstellen und wiederverwendbare Regeln schaffen eine Grundlage für den Ausbau. Jeder zusätzliche Standort und jedes neue System werden dennoch auf ihre besonderen Anforderungen geprüft.

Wie bleibt die Lösung langfristig betreibbar?

Zuständigkeiten, wiederkehrende Aufgaben und Änderungsabläufe werden zusammen mit der technischen Umsetzung festgelegt. Dokumentation und Wissenstransfer helfen Ihrem Team im Alltag. Welche Tätigkeiten und laufende Unterstützung dazugehören, wird im Leistungsumfang vereinbart.

Gesundheitswesen

Lassen Sie uns den nächsten Schritt besprechen.

Lassen Sie uns gemeinsam klären, wie Ihre Einrichtung Patientendaten schützt und ihre Systeme sicher vernetzt.

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