OZG-Onlinedienste und Modernisierung von Fachverfahren
Onlinedienst mit BundID-Anmeldung und Prüfbericht zur Barrierefreiheit
Mehr dazuIndustrien / Öffentliche Verwaltung
Digitale Verwaltungsdienste, sichere Identitäten und souveräne Cloud-Lösungen umsetzen.
Beratung. Integration. Betrieb.

Für die Menschen in Ihrer Branche.
Ihre Schwerpunkte
Wir entwickeln digitale Verwaltungsleistungen nach OZG, integrieren eIDAS-konforme Identitäten und Signaturen mit hardwaregeschützten Schlüsseln und planen souveräne Cloud-Umgebungen in deutschen Rechenzentren.
Onlinedienst mit BundID-Anmeldung und Prüfbericht zur Barrierefreiheit
Mehr dazuPlattformarchitektur mit Mandantenmodell und Betriebskonzept
Mehr dazuVS-NfD-Architektur mit Produktauswahl und Einsatzbedingungen
Mehr dazuVon der Strategie bis ins System
Sechs Handlungsfelder. Wählen Sie, wo Sie genauer hinschauen möchten.
Unser Ansatz
Das Onlinezugangsgesetz verlangt, dass Verwaltungsleistungen digital beantragt werden können, und seit dem OZG-Änderungsgesetz steht die Ende-zu-Ende-Digitalisierung bis ins Fachverfahren im Mittelpunkt. Wir entwickeln Onlinedienste auf Basis der FIM-Bausteine, binden die Anmeldung über BundID an und übertragen Anträge über FIT-Connect als XÖV-Nachricht direkt in das Fachverfahren. Gewachsene Fachverfahren modernisieren wir schrittweise, zuerst die Schnittstellen und dann einzelne Module, jeweils mit automatisierten Tests und ohne Unterbrechung der Sachbearbeitung. Oberflächen erfüllen die BITV 2.0, und geänderte Rechtsgrundlagen bilden wir über versionierte Regeln ab.
Eine Kreisverwaltung verbindet ihren Onlinedienst für Gewerbeanmeldungen über FIT-Connect mit dem Fachverfahren; Anträge kommen als strukturierte Daten an, statt als PDF abgetippt zu werden.
Unser Ansatz
Die eIDAS-Verordnung stellt die qualifizierte elektronische Signatur der handschriftlichen Unterschrift gleich und gibt Behörden mit dem qualifizierten elektronischen Siegel ein Mittel, Bescheide nachweisbar unverändert zu versenden. Qualifiziert sind beide nur mit dem Zertifikat eines qualifizierten Vertrauensdiensteanbieters und einem Schlüssel in einer qualifizierten Signaturerstellungseinheit, bei serverseitigen Diensten also in einem HSM mit Zertifizierung nach EN 419 221-5 und QSCD-Listung. Wir beraten herstellerneutral zu Entrust nShield 5c, Thales Luna 7 und Utimaco CryptoServer mit CC-eIDAS-Paket, planen Schlüsselzeremonien und binden Signatur und Siegel an E-Akte, Fachverfahren und Postausgang an. Die Anmeldung mit der Online-Ausweisfunktion integrieren wir über einen eID-Server nach BSI TR-03130 und bereiten die Verfahren auf die EUDI-Wallet nach eIDAS 2.0 vor.
Eine Landesbehörde versieht Bescheide automatisiert mit einem qualifizierten elektronischen Siegel; der Siegelschlüssel entsteht in einer protokollierten Zeremonie im HSM und verlässt es nie.
Unser Ansatz
Behörden wollen neue Verfahren schnell bereitstellen, ohne die Kontrolle über Daten, Schlüssel und Betrieb abzugeben. Wir planen Plattformen auf Kubernetes und OpenStack in deutschen Rechenzentren, mit Mandantentrennung, Infrastruktur als Code und einem Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz, das die Bausteine des Kompendiums bis zur einzelnen Anforderung abbildet. Wo externe Cloud-Dienste zum Einsatz kommen, gleichen wir das C5-Testat des Anbieters mit Ihrem Schutzbedarf ab und halten die Schlüssel mit Bring Your Own Key oder Hold Your Own Key in Ihrem HSM. Datensicherung, Wiederanlauf und Ausstiegsszenario sind dokumentiert und getestet, bevor ein Verfahren produktiv geht.
Ein kommunaler IT-Dienstleister stellt die Onlinedienste mehrerer Kommunen auf eine mandantenfähige Kubernetes-Plattform im eigenen Rechenzentrum um; Sicherheitskonzept und Grundschutz-Check liegen vor der ersten Produktivsetzung vor.
Unser Ansatz
Posteingang, Aktenrecherche und Entwürfe binden in der Sachbearbeitung viel Zeit, und öffentliche KI-Dienste scheiden für Akten mit personenbezogenen Daten aus. Wir betreiben Sprachmodelle mit offenen Gewichten auf GPU-Servern in Ihrem oder einem deutschen Rechenzentrum, ordnen eingehende Dokumente nach Aktenplan und Vorgangsart zu und bauen Assistenten, die ausschließlich aus freigegebenen Akten und Vorschriften antworten und jede Quelle nennen. Die Entscheidung bleibt bei der Sachbearbeitung, im Einklang mit Artikel 22 DSGVO. Einstufung nach EU AI Act, Datenschutz-Folgenabschätzung und die Beteiligung des Personalrats bereiten wir von Anfang an mit vor.
Eine Bezirksregierung ordnet eingehende Schreiben automatisch dem Aktenzeichen zu; die Sachbearbeitung erhält einen Entwurf mit Quellenangaben aus der Akte und entscheidet selbst.
Unser Ansatz
Wer Verschlusssachen der Stufe VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH speichert oder überträgt, braucht nach der Verschlusssachenanweisung Verschlüsselungsprodukte mit BSI-Zulassung, betrieben nach deren Einsatz- und Betriebsbedingungen. Wir planen die Architektur mit zugelassenen Produkten wie Utimaco LAN Crypt für Dateien und Ordner, Utimaco DiskEncrypt für Datenträger und Utimaco CryptoServer mit VS-NfD-Paket für Schlüssel und setzen deren Bedingungen in Konfiguration und Betriebsprozessen um. Die Zulassung gehört zum Produkt; OTOKO® integriert und betreibt es und dokumentiert die Konfigurationsstände für die Geheimschutzbeauftragten. Wechseldatenträger prüft OPSWAT MetaDefender Kiosk, bevor Dateien in das Netz gelangen.
Eine Bundesoberbehörde verschlüsselt Dateiablagen für VS-NfD-Dokumente mit LAN Crypt; die Geheimschutzbeauftragten erhalten Zulassungsdokumente, Richtlinien und Konfigurationsstände in einer Auditmappe.
Unser Ansatz
Akten, Register und Urkunden müssen oft Jahrzehnte vertraulich und beweiskräftig bleiben, und heute abgefangene verschlüsselte Daten lassen sich später mit leistungsfähigen Quantencomputern entschlüsseln. Wir inventarisieren Verschlüsselung, Signaturen und Zertifikate in E-Akte, Registern, Portalen und PKI, bewerten jede Verwendung nach Aufbewahrungsfrist und Schutzbedarf und planen den Umstieg auf ML-KEM und ML-DSA in hybriden Verfahren, wie BSI TR-02102 es empfiehlt. Für signierte Dokumente im Langzeitarchiv sichert die Beweiswerterhaltung nach BSI TR-03125 mit erneuerten Archivzeitstempeln die Beweiskraft über den Wechsel der Algorithmen hinweg. HSM und PKI-Software prüfen wir auf Firmware mit den neuen Verfahren, bevor Beschaffungen anstehen.
Ein Landesamt mit elektronischem Register inventarisiert die Kryptografie in Portal, PKI und Archiv; die interne PKI wechselt zuerst auf hybride Zertifikate, und das Archiv erhält erneuerte Zeitstempel nach TR-ESOR.

Typische Projektsituationen
Oft beginnt ein Projekt mit einer konkreten Herausforderung. Diese Beispiele verbinden eine typische Ausgangslage mit einem möglichen Ansatz und dem angestrebten Ergebnis.
Beispielhafte Ausgangssituationen – keine Kundenreferenzen.
01 / Öffentliche Verwaltung
Onlinedienst live, Anträge kommen als PDF im Postfach an und werden ins Fachverfahren abgetippt, Rückfragen laufen per Brief.
Schnittstelle über FIT-Connect mit XÖV-Nachrichten, Anbindung an das Fachverfahren, Statusrückmeldung und Bescheid ins BundID-Postfach.
Anträge als strukturierte Daten im Fachverfahren, Bearbeitungsstand für Antragsteller sichtbar, getestete Schnittstelle mit Freigabeprozess.
02 / Öffentliche Verwaltung
Bescheide werden gedruckt und unterschrieben, ein Siegelzertifikat liegt als Softwaredatei auf dem Server, die Innenrevision beanstandet die Schlüsselablage.
Siegelkonzept, HSM mit QSCD-Listung, protokollierte Schlüsselzeremonie, Siegeldienst im PAdES-Format mit Anbindung an E-Akte und Postausgang.
Qualifiziert gesiegelte Bescheide im Postausgang, Schlüssel ausschließlich im HSM, Betriebshandbuch und Zeremonieprotokolle für die Revision.
03 / Öffentliche Verwaltung
Beschäftigte nutzen öffentliche KI-Dienste für Entwürfe, Datenschutzbeauftragte und Personalrat fordern eine freigegebene Alternative im eigenen Haus.
Sprachmodell mit offenen Gewichten im eigenen Rechenzentrum, Assistent über freigegebene Akten mit Quellenangabe, Folgenabschätzung und Unterlagen für die Dienstvereinbarung.
Freigegebenes Werkzeug ohne Datenabfluss, Entwürfe mit Quellen, Einstufung nach EU AI Act und Unterlagen für den Personalrat.
Zusammenarbeit
Vom ersten Überblick bis zum laufenden Betrieb: Wir stimmen Prioritäten, Verantwortlichkeiten und die Ergebnisse der einzelnen Schritte gemeinsam ab.
So arbeiten wir
Verwaltungsleistungen, Fachverfahren, Schutzbedarf und Pflichten aus OZG, eIDAS und IT-Grundschutz
Zielarchitektur, Sicherheitskonzept, Betriebsmodell
Onlinedienste, Plattform, Signaturdienste und Assistenten in Etappen
Monitoring, Zertifikate, Prüfungen, Wissenstransfer
Vor dem ersten Gespräch
Eine konkrete Herausforderung genügt. Diese vier Fragen helfen uns, gemeinsam die richtige Richtung zu finden.
Erstgespräch vereinbarenDie aktuelle Herausforderung und Ihr gewünschtes Ergebnis.
Ein Überblick über Standorte, Anwendungen und Schnittstellen.
Projekttermine, Wartungsfenster und bekannte Abhängigkeiten.
Die passenden Ansprechpartner aus IT, Sicherheit und Betrieb.
Sechs Handlungsfelder vom OZG-Onlinedienst bis zum Post-Quanten-Fahrplan für Akten, die Jahrzehnte vertraulich bleiben müssen. OTOKO® plant, entwickelt und betreibt sie nach IT-Grundschutz und belegt jede Maßnahme gegenüber Datenschutz, Geheimschutz und Revision. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren.
IT-Lösungen für die öffentliche Verwaltung machen Verwaltungsleistungen digital zugänglich, verbinden sie mit den Fachverfahren der Sachbearbeitung und schützen Bürgerdaten, Verschlusssachen und Signaturschlüssel nach den Vorgaben von BSI und DSGVO. OTOKO® deckt dafür sechs Handlungsfelder ab: OZG-Onlinedienste und Modernisierung von Fachverfahren, eIDAS-Identitäten mit qualifizierten Signaturen und Siegeln, souveräne Cloud in deutschen Rechenzentren, Assistenten und Dokumentenklassifikation mit lokalen Sprachmodellen, Verschlusssachen nach VS-NfD sowie einen Post-Quanten-Fahrplan für langlebige Akten und Register.
Der Unterschied zu einem reinen Beratungsprojekt liegt in Betrieb und Nachweis. Jeder Onlinedienst, jeder Siegelschlüssel und jedes Modell erhält Sicherheitskonzept, Versionsstand und die Unterlagen, die Datenschutzbeauftragte, Geheimschutzbeauftragte und Innenrevision verlangen. Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Schlüssel für Siegel und Verschlusssachen bleiben dabei in Hardware-Sicherheitsmodulen unter Ihrer Kontrolle.
Kryptografie und Hardware-Sicherheitsmodule sind unsere Kernkompetenz. Siegelschlüssel, eID-Anbindung und Verschlüsselung für Verschlusssachen planen und betreiben wir mit zertifizierten Geräten und zugelassenen Produkten.
Die gesamte Lösung läuft in deutschen Rechenzentren. Onlinedienste, Sprachmodelle und Schlüssel bleiben so unter deutscher Rechtsordnung und Ihrer Kontrolle.
Wir arbeiten mit Betreibern kritischer Infrastrukturen und regulierten Branchen. Die Anforderungen von BSI, Datenschutzaufsicht und Geheimschutz gehören für uns zum Projektalltag.
Ein Team begleitet Sie von der Beratung bis zum Betrieb. Softwareentwickler, Kryptografie-Spezialisten und KI-Engineers bleiben bis in den Regelbetrieb an Bord, ohne Übergabe an Dritte.
Die meisten Behörden scheitern nicht am Willen zur Digitalisierung, sondern an gewachsenen Fachverfahren, fehlender Schlüsselhoheit und unklaren Regeln für neue Werkzeuge.
01
Anträge kommen digital an, werden aber ausgedruckt oder abgetippt, weil das Fachverfahren keine Schnittstelle für strukturierte Daten bietet.
02
Siegel- und Signaturschlüssel liegen als Datei auf Servern, Zertifikate laufen unbemerkt ab und eingehende Signaturen prüft niemand systematisch.
03
Neue Verfahren entstehen bei Plattformanbietern, die Schlüssel verwaltet der Anbieter selbst und ein Abgleich mit C5 und IT-Grundschutz fehlt.
04
Beschäftigte kopieren Aktenauszüge in öffentliche KI-Dienste, weil kein freigegebenes Werkzeug existiert, und Datenschutz und Personalrat erfahren davon zuletzt.
| On-Premises | Deutsche Cloud | Hyperscaler | |
|---|---|---|---|
| Datenhaltung | Ihr Behördenrechenzentrum oder das Ihres IT-Dienstleisters | Rechenzentren in Deutschland, betrieben nach ISO 27001 und IT-Grundschutz | Azure, AWS oder Google Cloud, Region Deutschland, nur nicht eingestufte Daten |
| Betrieb | Ihr Team oder OTOKO® als Managed Service | OTOKO®, Zugriffe nach Vier-Augen-Prinzip und protokolliert | Gemeinsam, Plattformdienste durch den Anbieter |
| Werkzeuge | Fachverfahren, HSM, LAN Crypt, Sprachmodelle auf eigenen GPU-Servern | Kubernetes-Plattform, gehostete HSM, Sprachmodelle im deutschen Rechenzentrum | Verwaltete Plattformdienste, Cloud-HSM, Schlüssel per Hold Your Own Key |
| Geeignet für | Verschlusssachen, Register, Siegelschlüssel | Onlinedienste und Assistenten mit Bedarf an Souveränität | Informationsportale, Lastspitzen bei Antragsfristen, Entwicklung und Test |
| Compliance | Volle Kontrolle, Nachweise aus Ihrem ISMS nach IT-Grundschutz | Auftragsverarbeitung nach DSGVO, Grundschutz-Nachweise, Standort Deutschland | Auftragsverarbeitung, C5-Testat des Anbieters, keine Verschlusssachen |
Zusammenarbeit
Projekt
Klar abgegrenztes Vorhaben wie ein OZG-Onlinedienst, ein Siegeldienst im HSM oder ein Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz, mit Leistungsbeschreibung, Meilensteinen und Abnahme.
Team-Verstärkung
Softwareentwickler, Kryptografie-Spezialisten oder KI-Engineers arbeiten in Ihren Teams und Werkzeugen, nach Ihren Freigabeprozessen und Vorgaben zum Geheimschutz.
Managed Service
OTOKO® betreibt Plattform, Siegeldienst, Sprachmodelle oder Verschlüsselung mit vereinbarten Leistungswerten, regelmäßigen Berichten und einem Betrieb nach IT-Grundschutz in deutschen Rechenzentren.
Fünf Regelwerke, an denen sich Verwaltungs-IT messen lassen muss, mit ihren Anforderungen und dem, was OTOKO® dafür liefert.
| Vorgabe | Verlangt | OTOKO® liefert |
|---|---|---|
| OZG | Digitaler Zugang zu Verwaltungsleistungen über den Portalverbund, Nutzerkonto mit BundID, Ende-zu-Ende-Digitalisierung nach dem OZG-Änderungsgesetz, barrierefreie Angebote | Onlinedienste auf FIM-Basis, BundID-Anbindung, Übertragung über FIT-Connect mit XÖV-Nachrichten, Anbindung der Fachverfahren, Prüfbericht nach BITV 2.0 |
| eIDAS | Qualifizierte Signaturen und Siegel mit qualifizierten Zertifikaten und QSCD, Anerkennung notifizierter eID-Mittel, Akzeptanz der EUDI-Wallet nach eIDAS 2.0 | HSM-Auswahl nach EN 419 221-5 mit QSCD-Listung, Siegel- und Signaturdienste, Signaturvalidierung, eID-Anbindung nach BSI TR-03130, Wallet-Konzept |
| BSI IT-Grundschutz | Informationssicherheitsmanagement nach BSI-Standards 200-1 bis 200-3, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung nach Kompendium, Notfallmanagement nach BSI-Standard 200-4 | Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung und Grundschutz-Check, Sicherheitskonzept je Verfahren, Notfall- und Wiederanlaufkonzept |
| DSGVO | Rechtsgrundlage, Datenschutz durch Technikgestaltung, Datenschutz-Folgenabschätzung, Auftragsverarbeitung, Grenzen automatisierter Einzelentscheidungen nach Artikel 22 | Datenschutzkonzept je Verfahren, Mitwirkung an der Folgenabschätzung, Löschkonzept nach Aufbewahrungsfristen, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standort Deutschland |
| NIS2 | Risikomanagementmaßnahmen, gestufte Meldepflichten und Verantwortung der Leitung für Einrichtungen der Bundesverwaltung und für IT-Dienstleister, die unter die Richtlinie fallen | Betroffenheitsprüfung, Lückenanalyse zu den Maßnahmen, Meldeprozess mit Fristen und Übungen, Kryptografie- und Zugriffskonzept |
Häufige Fragen
15 Antworten zu Ihrer Branche, zum Projekt und zum Betrieb danach.
OTOKO® entwickelt OZG-Onlinedienste und modernisiert Fachverfahren, integriert qualifizierte Signaturen und Siegel mit HSM, baut souveräne Plattformen in deutschen Rechenzentren und betreibt Assistenten mit lokalen Sprachmodellen. Dazu kommen Verschlüsselung für Verschlusssachen nach VS-NfD mit zugelassenen Produkten und ein Post-Quanten-Fahrplan für langlebige Akten. Jedes Handlungsfeld ist einzeln oder als Paket beauftragbar.
Ja, wenn Schutzbedarf, Speicherort und Schlüsselhoheit dazu passen. Für nicht eingestufte Daten mit normalem Schutzbedarf kommen Cloud-Dienste mit C5-Testat infrage, sofern Auftragsverarbeitung und Standort geregelt sind. Verschlusssachen und Register mit hohem Schutzbedarf bleiben in der Regel im eigenen oder einem deutschen Rechenzentrum. Wir dokumentieren die Entscheidung im Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz und halten die Schlüssel in Ihrem HSM.
Über eine Schnittstelle, die Anträge aus FIT-Connect als XÖV-Nachricht entgegennimmt und in das Fachverfahren schreibt, statt das Verfahren neu zu entwickeln. Die Fachlogik bleibt erhalten, einzelne Module werden später schrittweise ersetzt, und jede Etappe läuft mit Tests und Abnahme durch den Fachbereich. Ein Team begleitet Sie von der Beratung bis zum Betrieb, auch wenn Gesetzesänderungen neue Datenfelder verlangen.
Zulassungen für VS-NfD erteilt das BSI für IT-Sicherheitsprodukte, nicht für Dienstleister. Wir setzen Produkte ein, die dafür zugelassen sind, etwa Utimaco LAN Crypt, Utimaco DiskEncrypt und Utimaco CryptoServer mit VS-NfD-Paket, und halten ihre Einsatz- und Betriebsbedingungen in Konfiguration und Betrieb ein. Die Unterlagen dazu erhalten Ihre Geheimschutzbeauftragten in einer Auditmappe.
Ja, wenn Modell, Daten und Protokolle im eigenen oder einem deutschen Rechenzentrum bleiben und die Entscheidung bei der Sachbearbeitung liegt. Wir betreiben Modelle mit offenen Gewichten ohne Training auf Akteninhalten, übernehmen Berechtigungen aus der E-Akte und protokollieren jede Anfrage. Einstufung nach EU AI Act, Datenschutz-Folgenabschätzung und Unterlagen für den Personalrat entstehen vor dem Pilotbetrieb.
Weil Akten und Register länger vertraulich bleiben müssen, als klassische Verschlüsselung voraussichtlich hält, und abgefangene Daten später entschlüsselt werden können. Hinzu kommen Beschaffungszyklen, die für HSM, PKI und Fachverfahren Jahre dauern. Ein Inventar mit Bewertung nach Aufbewahrungsfristen zeigt, welche Verbindungen, Zertifikate und Archive zuerst umgestellt werden, und neue Ausschreibungen fordern Krypto-Agilität von Anfang an.
Ja. Wir können zunächst eine konkrete Aufgabe abgrenzen. Dabei betrachten wir ihre Schnittstellen zur übrigen Infrastruktur und stimmen vor der Umsetzung ab, welche Leistungen zum Auftrag gehören.
Eine kurze Beschreibung der Herausforderung, der betroffenen Systeme und Ihres gewünschten Ergebnisses genügt für den Einstieg. Bekannte Termine und die passenden Ansprechpartner helfen zusätzlich. Zugangsdaten oder vertrauliche Systemdokumentation gehören nicht in eine erste Kontaktanfrage.
Sicherheitsarchitekt: IT-Grundschutz, Schutzbedarf, VS-NfD-Architektur. Kryptografie-Spezialist: HSM, Signaturen und Siegel, PQC-Fahrplan. Softwareentwickler: Onlinedienste, FIT-Connect, Modernisierung von Fachverfahren. Cloud-Architekt: Plattform, Mandantentrennung, Wiederanlauf. KI-Engineer: Sprachmodelle, Dokumentenklassifikation, Modellbetrieb. Projektleitung: Meilensteine, Gremien, Abnahmen, Berichte.
Wir betrachten Systeme, Schnittstellen, Dokumentationslage und betriebliche Rahmenbedingungen. Ein abgestimmter Umfang und Meilensteine bilden die Grundlage für die Aufwandsschätzung. Eine feste Dauer ohne diese Angaben wäre nicht belastbar.
Verwaltungsleistungen, Fachverfahren, Schutzbedarf und Pflichten aus OZG, eIDAS und IT-Grundschutz Verfahrensinventar, Kryptografie-Inventar, Lückenanalyse, priorisierte Vorhaben nach Nutzen und Risiko
Projekt: Klar abgegrenztes Vorhaben wie ein OZG-Onlinedienst, ein Siegeldienst im HSM oder ein Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz, mit Leistungsbeschreibung, Meilensteinen und Abnahme. Team-Verstärkung: Softwareentwickler, Kryptografie-Spezialisten oder KI-Engineers arbeiten in Ihren Teams und Werkzeugen, nach Ihren Freigabeprozessen und Vorgaben zum Geheimschutz. Managed Service: OTOKO® betreibt Plattform, Siegeldienst, Sprachmodelle oder Verschlüsselung mit vereinbarten Leistungswerten, regelmäßigen Berichten und einem Betrieb nach IT-Grundschutz in deutschen Rechenzentren.
Monitoring, Zertifikate, Prüfungen, Wissenstransfer Regelbetrieb nach IT-Grundschutz, Zertifikatserneuerung, Begleitung von Prüfungen, schrittweise Übergabe
Das lässt sich im ersten Konzept berücksichtigen. Dokumentierte Schnittstellen und wiederverwendbare Regeln schaffen eine Grundlage für den Ausbau. Jeder zusätzliche Standort und jedes neue System werden dennoch auf ihre besonderen Anforderungen geprüft.
Zuständigkeiten, wiederkehrende Aufgaben und Änderungsabläufe werden zusammen mit der technischen Umsetzung festgelegt. Dokumentation und Wissenstransfer helfen Ihrem Team im Alltag. Welche Tätigkeiten und laufende Unterstützung dazugehören, wird im Leistungsumfang vereinbart.
Öffentliche Verwaltung
Lassen Sie uns gemeinsam klären, wie Ihre Behörde Verwaltungsleistungen sicher digitalisiert und die Datenhoheit behält.
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