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HSM as a Service

Cloud-HSM mit klarer Schlüsselkontrolle.

Sie benötigen geschützte Schlüsseloperationen, möchten aber nicht jede Infrastrukturkomponente selbst betreiben. Wir bewerten HSM-Dienste und Cloud-Anbindungen nach Schlüsselhoheit, Zugriffswegen, Standorten und Ausstiegsmöglichkeiten und integrieren die passende Lösung in Ihre Anwendungen.

Gang zwischen Rechenzentrumsschränken – Symbolmotiv
Verantwortungs- und Architekturmodell · Planung und Umsetzung durch OTOKO®

Ihr Auftrag an OTOKO®

Was wir für Sie übernehmen.

Ein Dienst kann dedizierte Hardware, Partitionen oder eine verwaltete Schlüssel-API bereitstellen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten für Administration und Schlüsselbewegung. Wir klären, wer Schlüssel erzeugt, wer Operationen auslösen darf und wer die Infrastruktur verwaltet. Der Speicherort allein beantwortet diese Fragen nicht. Vertragsbedingungen, technische Exportgrenzen und Verfügbarkeit der benötigten Mechanismen werden vor einer Bindung geprüft.

Der mögliche Leistungsumfang

  • Dienstmodell und Verantwortungsgrenzen vergleichen
  • Netzwerkzugang, Mandanten und Administratorrollen planen
  • Anwendungen an die ausgewählte Umgebung anbinden
  • Backup, Regionenwechsel und Ausstieg bewerten
  • Messbare Betriebs- und Abnahmekriterien vereinbaren

Den konkreten Umfang, Ihre Mitwirkung und die Abnahmekriterien legen wir vor Beginn fest.

Technik verständlich eingeordnet

So setzen wir die Aufgabe um.

01

Die Anwendung braucht einen belastbaren Verbindungsweg

Private Anbindung, Namensauflösung, Authentisierung und Latenz beeinflussen jeden kryptografischen Aufruf. Wir testen den Weg mit dem realen Lastprofil und planen Verhalten bei unterbrochener Verbindung. Ein zweiter Endpunkt hilft nur, wenn Schlüssel und Berechtigungen dort passend verfügbar sind. Externe Schlüsseldienste oder kundenseitig verwaltete Schlüssel unterscheiden sich zudem darin, welche Daten und Dienste sie tatsächlich kontrollieren. Wir zeichnen diese Grenzen so auf, dass Fachverantwortliche den verbleibenden Einfluss des Anbieters verstehen.

02

Den Ausstieg vor dem Einstieg klären

Ein Exit-Konzept beschreibt, welche Schlüssel exportiert werden können, welche Daten neu verschlüsselt werden müssten und welche Dienste ersetzt werden müssen. Fristen, Löschbestätigungen und Abhängigkeiten von Backups gehören dazu. Im Projekt vereinbaren wir erreichbare Betriebsziele und prüfen Wiederanlauf und Rechteentzug. Eine pauschale Zusage vollständiger Portabilität wäre ohne diese Prüfung nicht belastbar.

03

AWS CloudHSM und Azure Managed HSM passend einordnen

AWS CloudHSM und Azure Key Vault Managed HSM stehen für unterschiedliche Integrations- und Betriebsmodelle. AWS CloudHSM bietet HSM-Clientanbindungen für dafür geeignete Anwendungen; Azure Managed HSM stellt einen verwalteten Schlüsseldienst mit Azure-Integration bereit. Wir prüfen API, Schlüsseltypen, Identitäten und Wiederherstellungsmodell je Workload. Ein Wechsel ist deshalb kein bloßer Austausch einer Serveradresse. Entscheidend ist, ob die konkrete Anwendung und der geforderte Kontrollumfang zum Dienst passen.

04

BYOK ist nicht automatisch externe Schlüsselverwahrung

Bring Your Own Key beschreibt zunächst das Einbringen eigenen Schlüsselmaterials in einen unterstützten Dienst. Es beantwortet nicht allein, wer Schlüsseloperationen auslösen kann oder wo Klartextdaten verarbeitet werden. Bei externer Schlüsselverwaltung kommen zusätzliche technische Abhängigkeiten hinzu, etwa ein externer Dienst für bestimmte Freigabe- oder Entpackoperationen. Wir zeichnen diese Vertrauensgrenzen auf und testen auch den gezielten Rechteentzug. Funktionen und Einschränkungen werden für den konkreten Cloud-Dienst geprüft.

05

Beispiel: eine Anwendung in die Cloud verlagern

Eine bestehende Anwendung soll umziehen, ihr Schlüsselbetrieb aber kontrollierbar bleiben. OTOKO® prüft zunächst, ob die vorhandene Schnittstelle weiterverwendet werden kann oder eine Anpassung nötig ist. Im Pilot messen wir Antwortzeiten aus dem Zielnetz, prüfen getrennte Administratorrollen und erproben die Wiederherstellung. Das Exit-Konzept beschreibt sowohl exportierbare Schlüssel als auch Fälle, in denen eine neue Schlüsselerzeugung und Datenumstellung notwendig wären. Daraus entsteht ein Betriebsmodell mit benannten Zuständigkeiten.

Besprechungsraum im Kölner OTOKO® Büro

Ein überprüfbares Ergebnis

Damit arbeiten Sie weiter.

  1. Verantwortungs- und Architekturmodell
  2. Getestete Dienstanbindung
  3. Betriebs- und Exit-Konzept

Die Übergabe verbindet Umsetzung und Dokumentation. Gemeinsam prüfen wir die vereinbarten Fälle und halten verbleibende Aufgaben fest.

Vor dem ersten Schritt

Ihre Fragen zu HSM as a Service.

Ist HSM als Dienst dasselbe wie ein Cloud Key Vault?

Nicht zwingend. Funktionsumfang, Sicherheitsgrenze und Administratorzugriff unterscheiden sich je Dienst und Tarif. Wir vergleichen die konkrete Leistung statt allein den Produktnamen.

Können wir später in ein eigenes Rechenzentrum wechseln?

Das hängt von Exportregeln, Formaten und den angebundenen Anwendungen ab. Ein möglicher Wechsel wird deshalb bereits in der Auswahl und im Test berücksichtigt.

Übernimmt ein Cloudanbieter sämtliche Betriebsaufgaben?

Nein. Selbst bei verwalteter Hardware bleiben Aufgaben wie Anwendungsberechtigungen, Schlüsselverwendung und organisatorische Freigaben beim Kunden oder seinem beauftragten Betriebspartner. Die genaue Aufteilung hängt vom Dienst ab und wird im Projekt dokumentiert.

Sind Azure Managed HSM und AWS CloudHSM austauschbar?

Nicht pauschal. Schnittstellen, Identitäten, Schlüsseltypen und Administrationsverfahren unterscheiden sich. Wir bewerten eine Migration anhand der verwendeten Anwendung und prüfen sie mit einem repräsentativen Integrationsfall.

Beweist BYOK, dass der Cloudanbieter keine Daten entschlüsseln kann?

Nein. Das Einbringen eigenen Schlüsselmaterials allein beantwortet nicht, welche Dienste Schlüsseloperationen auslösen und wo Daten verarbeitet werden. Maßgeblich sind Architektur, Dienstfunktionen und die tatsächliche Berechtigungsverteilung.

Was wird bei einem Ausfall der Verbindung getestet?

Zeitüberschreitungen, Wiederholungen, Wiederverbindung und der vorgesehene alternative Endpunkt werden unter realistischen Bedingungen geprüft. Auch die Anwendung muss mit einem fehlgeschlagenen kryptografischen Aufruf kontrolliert umgehen können.

Ihr Vorhaben

Welche Aufgabe möchten Sie lösen?

Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage und das gewünschte Ergebnis. Die ausgewählte Leistung wird in die Kontaktanfrage übernommen.

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